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Josua

Josua, hebr. Jehóschua bedeutet Jevova ist Retter, Heiland. Sein Name hat dieselbe Bedeutung wie der Name Jesus im Griechischen – der Herr der Rettung. Er ist der Mann, von dem es heißt:

Sein Diener Josua aber, der Sohn Nuns, ein junger Mann, entfernte sich nie aus dem Zelt. 2 Mo 33.11

Damit ist das Zelt der Begegnung gemeint, der Ort, der Gegenwart Gottes. In der Unmittelbarkeit mit Gott wuchs etwas in Josua heran, das ihn dann weiter im Vertrauen gehen lies.

In diesem vollkommenen Vertrauen, das dich um Mauern ziehen lässt, einfach aufgrund eines Wortes Gottes.

Vertrauen, das dich in feindliches Land ziehen lässt, dort, wo du die Riesen siehst, aber vielmehr noch die wunderbaren Früchte, die dort wachsen. Der Honig, der dort fließt. Vertrauen lenkt deinen Blick auf Gottes Wahrheit.

Sei nur mutig und stark! Jos 1.18

Es gibt Tage, da fällt es schwer, mit diesem Wort zu leben, die Verheißung zu ergreifen. In einem Lied heißt es so wunderbar: I am not alone your heart is my home … Dort im Zelt der Begegnung hatte Josua sein Herz zu Gottes Heimat gemacht. Er war sich gewiss, in der Leitung des Volkes Israel in das verheißene Land war er nicht allein. Gott ist wirklich mit ihm. Doch das bedeutete auch, Gehorsamschritte zu gehen, Vertrauenswege zu gehen. Gott tut die Dinge auf seine Art. Man muss sie nicht verstehen – aber gehorsam darin sein, damit sie Segen bringen können.

Manchmal müssen wir schweigend um Mauern gehen, damit wir dem Zweifel keinen Raum geben, damit sie einstürzen können. So kann selbst das Wort: Jeder gehe gerade vor sich hin, Jos 6.20, eine starke Bedeutung haben. So stark, dass der Gehorsam darin den Sieg bringt und wir das Verheißene einnehmen können.

Ich möchte von dem Vertrauen Josuas lernen, von seinem Gehorsam und seiner Treue.

Am Ende seines Lebens erinnert er das Volk Israel daran:

Bedenkt von ganzem Herzem und von ganzer Seele, dass nichts dahingefallen ist von all dem Guten, das der Herr, euer Gott, euch zugesagt hat. Alles ist für euch eingeroffen, nichts davon ist dahingefallen. Jos 23.14

Es ist das Wort Gottes, das die Dinge werden lässt. Manchmal spontan, ohne unser Dazutun, manchmal verbunden mit unserem Glauben, manchmal verbunden mit unserem Gehorsam, mit Schritten, die wir dann im Glauben gehen.

So möchte ich den Ort der Gottesbegegnung aufsuchen, dort, wo ich vergewissert werde, wo Gottes Wort Raum findet in meinem Herzen, wo sein Wort mich stärkt und fest macht. Und dann erleben, dass keines seiner Worte zu Boden fällt, vergessen wird. Jedes seiner Worte trägt eine Verheißung in sich!