wunderraum

Wun·der

1. außergewöhnliches, den Naturgesetzen oder aller Erfahrung widersprechendes und deshalb der unmittelbaren Einwirkung einer göttlichen Macht oder übernatürlichen Kräften zugeschriebenes Geschehen, Ereignis, das Staunen erregt

2. etwas, was in seiner Art, durch sein Maß an Vollkommenheit das Gewohnte, Übliche so weit übertrifft, dass es große Bewunderung, großes Staunen erregt

Raum

1. zum Wohnen, als Nutzraum o. Ä. verwendeter, von Wänden, Boden und Decke umschlossener Teil eines Gebäudes

im Raum stehen 

etwas in den Raum stellen 

im Raum stehen lassen 

2. in Länge, Breite und Höhe nicht fest eingegrenzte Ausdehnung

3. in Länge, Breite und Höhe fest eingegrenzte Ausdehnung

aus ‚Wörterbuch Oxford Languages‘

Wunderraum wurde damals der Name dieses Blogs und es wurde nun auch ein Label für ein paar Häkelkörbe, die in den letzten Wochen entstanden sind.

Manchmal brauche ich etwas für meine Hände , um meinen Kopf zu entlasten. Da hilft auch nicht immer nur der Stift in der Hand – wenn ich es auch inzwischen liebe, zu schreiben.

Dazu kommt die Frage : worin säe ich in dieser Zeit , in der ich zur Zeit stehe? Diese Zeitspanne, mit der mir zur Verfügung stehenden Zeit .

So entstand wieder einmal etwas, was ich nie vorher gemacht hatte, aber meiner Leidenschaft entsprach, Räume zu gestalten.

Diesmal sind es Aufbewahrungsräume, Dekorationsräume, Raumwunder, Wunderräume, Miniräume, Baumwolllräume.

Sie sollen in neue Räume gelangen, zu Räumen werden, die Schönes enthalten.

In ‚ HINENI‘ hatte ich über das Säen geschrieben. Ich hatte von Isaak erzählt der in einer Zeit von Hunger in die Zukunkft säte, in dem er Korn, das er hätte essen können aussäte.

Trotz Hunger zu säen braucht Vertrauen. In die Zukunft zu säen spricht von einer Hoffnung in diese Zukunft.

Aufgrund meiner ‚Café – Vision‘ haben wir die Einrichtung eines Café’s hier bei uns und bei Freunden eingelagert. Einen Kühlschrank haben wir letztens verkauft, weil er an anderer Stelle gebraucht wurde und wir den Eindruck hatten, ihn leicht ersetzen zu können, wenn wir ihn dann brauchen.

Den Betrag habe ich für Baumwollgarn eingesetzt, Aufbewahrungsräume daraus gehäkelt und einen kleinen Shop bei Etsy damit gestartet. Ich denke, es ist ein zeitlich begrenztes Projekt, in dem ich einiges für die Zukunft gelernt habe und lernen werde. Ich investiere somit in die Zukunft.

Dabei habe ich auch Vertrauen investiert – ich vertraue darauf, dass Gott mich diesen Weg gerade führt, dass er das initiiert hat, dass er mich darin lehrt.

Wie so oft auf diesen Wegen muss ich mich immer wieder gegen die Entmutigung stellen.

Seit über einem halben Jahr begegnen mir regelmäßig wenn ich auf mein Handy schaue, Verdoppelungen – also 12.12, 05.05, 11.11,… 🤗.

Als es mir bewusst wurde, fing ich an, Gott zu fragen, was das bedeute. Ich hatte den Eindruck, es spricht von Segen (tatsächlich erlebe ich das vergangene halbe Jahr an vielen Stellen Gunst) und noch mehr aber möchte mich Gott in diesen Momenten, wo mir solche Zahlenkombinationen begegnen, vergewissern: Ich bin bei dir!

Vielleicht erscheint dir das fremd – ich liebe die vielfältige Sprache Gottes und, ja, ich glaube sie. Und sie bestärkt mich, diese Momente machen etwas in meinem Herzen und gerade die vergangenen Tage begegnete es mir immer genau in den Momenten, wo Entmutigung nach mir Ausschau hielt.

Wie wunderbar ist es, wenn wir gerade dann Gottes Gegenwart vergewissert werden!

So wachsen Vertrauensräume und es können Glaubensräume daraus werden, die ich weitergehen möchte.

Ich lade dich dazu ein – mache dich auf den Weg des Vertrauens und erweitere den Raum um dich!