Leidenschaft

Was verbindest du mit Leidenschaft?

Kann man jemanden auch leidenschaftlich kennen?

Vergangenen Sonntag habe ich über die Notwendigkeit gepredigt, Gott zu kennen.

Ich möchte in ein paar Gedanken darüber mit hinein nehmen.

Es genügt nicht, zu wissen, was Jesus für uns getan hat – wir müssen ihn auch kennen, denn wenn wir nicht wirklich wissen wie er ist, wie leidenschaftlich dieser Gott ist, nicht nur so grundsätzlich, sondern ganz persönlich leidenschaftlich für mich, dann begreifen wir das andere auch nie wirklich in seiner ganzen Tiefe.

Ich glaube tatsächlich, nur wenn wir uns auf das Herz Gottes konzentrieren, können wir auch seiner leidenschaftlichen Zuneigung und Liebe begegnen. Dort wo das fehlt, dies Wissen, die Erkenntnis über Gott, die trotz alledem auf dieser Welt immer noch Stückwerk bleiben wird, – wo das fehlt, da wird uns immer auch in allem anderen ein Stück mangeln.

Und vor allem fehlt uns das Fundament auf dem wir sicher stehen können in den Stürmen unseres Lebens. Dieser Anker, von dem die Bibel spricht. Der Zufluchtsort, der wirkliche Hoffnung ist.

Er hat uns einen neuen Weg eröffnet,der zum Leben führt. Dieser Weg durch den Vorhang hindurch –

Wir wollen also vor Gott treten mit aufrichtigem Herzen und voller Glaubensgewissheit.

Wir wollen unbeirrt an der Hoffnung festhalten, zu der wir uns bekennen. Denn Gott, auf dessen Versprechen sie beruht, ist treu.

Hebr 10. 20.22-23


Das ist zum Einen der Ort in der Ewigkeit, die über Zeit und Raum hinaus jetzt schon besteht. Und gleichzeitig ist dieser heilige Ort hinter dem Vorhang auch der Ort der Verborgenheit. Es ist das Allerheiligste, wo nur du und Gott sind.
Du in der Gegenwart Gottes.


Es ist dort, wo du Gott erfahren kannst und von wo aus du ihn mitnimmst in deinen Alltag. Denn Gott möchte erfahrbar sein.

Es ist der Ort, wo du ihm mehr und mehr vertrauen lernst, weil du ihn mehr und mehr kennen und damit auch lieben lernst.

Jede Begegnung mit Jesus damals war gefüllt mit einem tiefem Erleben – zumindest derer, die es zuließen. Es brachte Lebensveränderung.

Gott liebt die Begegnung. Er liebt es, wenn wir ihn suchen. Und er liebt das, weil er weiß, dort wird unser Vertrauen wachsen können.
Gott will Intimität mit uns. Er wünscht es sich, dass wir in diesen Zustand der tiefsten Vertrautheit kommen. Diese Vertrautheit, in der die Leidenschaft sichtbar wird.
Ich kann nur für jemanden Leidenschaft haben, wenn ich einen Grund darin sehe, bedingungslos zu lieben, treu zu sein, gehorsam zu sein.
Nicht weil Gott das braucht. Aber leidenschaftliche Menschen kannst du nur sehr schwer von ihrer Leidenschaft trennen. Da ist so ein unsichtbares Ziehen, dass sie immer wieder an diesen Ort ihrer Leidenschaft bringt.

Intimität kommt von dem lat. Wort intimus, was bedeutet: dem Rand am fernsten, am weitesten innen.

In dieses Innere hinein zu kommen, das führt mich in die tiefste Begegnung und trennt mich gleichzeitig auch von dem Äußeren, es macht mich unantastbar für das, was mich auch trennen kann.

Je tiefer ich an diesem Ort bin, umso weniger Störung gibt es. Es ist dieser Raum, wo nur du und er sind. Kein anderer hat dorthinein Zugang. Es ist der Ort des Erkennens. Und so ist dieser Ort etwas ganz besonderes.

Dort gibt es ein Herzenswissen, wo Wahrnehmen größer wird als Denken. Es ist das feste Wissen in meinem Herzen.

Das kann ich nicht erklären. Aber ich weiß darum. Und ich kann es bewahren.

So wie du dein Herz verschließen kannst vor etwas, kannst du es auch verschließen für etwas. Du kannst es verschließen, um etwas darin zu bewahren, um etwas zu hüten.

Und ich will die Leidenschaft für Gott darin bewahren. Wenn wir ergriffen sind von Gottes Leidenschaft, dieser Leidenschaft, die nichts ist, was ich machen kann, sondern die dort ist, wo ich etwas von ihm gesehen, etwas erkannt habe, – wenn ich von dieser Leidenschaft ergriffen bin, dann wird sie zu meinem Schutz.

Wirkliche Erkenntnis findet immer in der Gegenwart statt.

Ich werde mitten unter den Israeliten wohnen und ihr Gott sein. Sie werden erkennen, dass ich der Herr bin.

2 Mo 29.45-46

Gott möchte sich zeigen. er möchte wohnen, ganz nahe sein. Er möchte erkannt werden. Er wartet darauf, dass du sagst: Wow, so ist Gott! Ich kannte ihn bisher nur vom Hörensagen. Jetzt habe ich etwas gesehen.

Ich möchte zu jemandem werden, von dem die Menschen sagen: in ihrer Leidenschaft und Liebe für Jesus, erkenne ich den, den sie liebt.

Leidenschaft ist dort, wo mein Herz ungeteilt ist. IHM ganz gehört.

Dass Leidenschaft auch etwas mit Leiden zu tun hat – davon im nächsten Blog.

Sei gesegnet!

wunderraum

Wun·der

1. außergewöhnliches, den Naturgesetzen oder aller Erfahrung widersprechendes und deshalb der unmittelbaren Einwirkung einer göttlichen Macht oder übernatürlichen Kräften zugeschriebenes Geschehen, Ereignis, das Staunen erregt

2. etwas, was in seiner Art, durch sein Maß an Vollkommenheit das Gewohnte, Übliche so weit übertrifft, dass es große Bewunderung, großes Staunen erregt

Raum

1. zum Wohnen, als Nutzraum o. Ä. verwendeter, von Wänden, Boden und Decke umschlossener Teil eines Gebäudes

im Raum stehen 

etwas in den Raum stellen 

im Raum stehen lassen 

2. in Länge, Breite und Höhe nicht fest eingegrenzte Ausdehnung

3. in Länge, Breite und Höhe fest eingegrenzte Ausdehnung

aus ‚Wörterbuch Oxford Languages‘

Wunderraum wurde damals der Name dieses Blogs und es wurde nun auch ein Label für ein paar Häkelkörbe, die in den letzten Wochen entstanden sind.

Manchmal brauche ich etwas für meine Hände , um meinen Kopf zu entlasten. Da hilft auch nicht immer nur der Stift in der Hand – wenn ich es auch inzwischen liebe, zu schreiben.

Dazu kommt die Frage : worin säe ich in dieser Zeit , in der ich zur Zeit stehe? Diese Zeitspanne, mit der mir zur Verfügung stehenden Zeit .

So entstand wieder einmal etwas, was ich nie vorher gemacht hatte, aber meiner Leidenschaft entsprach, Räume zu gestalten.

Diesmal sind es Aufbewahrungsräume, Dekorationsräume, Raumwunder, Wunderräume, Miniräume, Baumwolllräume.

Sie sollen in neue Räume gelangen, zu Räumen werden, die Schönes enthalten.

In ‚ HINENI‘ hatte ich über das Säen geschrieben. Ich hatte von Isaak erzählt der in einer Zeit von Hunger in die Zukunkft säte, in dem er Korn, das er hätte essen können aussäte.

Trotz Hunger zu säen braucht Vertrauen. In die Zukunft zu säen spricht von einer Hoffnung in diese Zukunft.

Aufgrund meiner ‚Café – Vision‘ haben wir die Einrichtung eines Café’s hier bei uns und bei Freunden eingelagert. Einen Kühlschrank haben wir letztens verkauft, weil er an anderer Stelle gebraucht wurde und wir den Eindruck hatten, ihn leicht ersetzen zu können, wenn wir ihn dann brauchen.

Den Betrag habe ich für Baumwollgarn eingesetzt, Aufbewahrungsräume daraus gehäkelt und einen kleinen Shop bei Etsy damit gestartet. Ich denke, es ist ein zeitlich begrenztes Projekt, in dem ich einiges für die Zukunft gelernt habe und lernen werde. Ich investiere somit in die Zukunft.

Dabei habe ich auch Vertrauen investiert – ich vertraue darauf, dass Gott mich diesen Weg gerade führt, dass er das initiiert hat, dass er mich darin lehrt.

Wie so oft auf diesen Wegen muss ich mich immer wieder gegen die Entmutigung stellen.

Seit über einem halben Jahr begegnen mir regelmäßig wenn ich auf mein Handy schaue, Verdoppelungen – also 12.12, 05.05, 11.11,… 🤗.

Als es mir bewusst wurde, fing ich an, Gott zu fragen, was das bedeute. Ich hatte den Eindruck, es spricht von Segen (tatsächlich erlebe ich das vergangene halbe Jahr an vielen Stellen Gunst) und noch mehr aber möchte mich Gott in diesen Momenten, wo mir solche Zahlenkombinationen begegnen, vergewissern: Ich bin bei dir!

Vielleicht erscheint dir das fremd – ich liebe die vielfältige Sprache Gottes und, ja, ich glaube sie. Und sie bestärkt mich, diese Momente machen etwas in meinem Herzen und gerade die vergangenen Tage begegnete es mir immer genau in den Momenten, wo Entmutigung nach mir Ausschau hielt.

Wie wunderbar ist es, wenn wir gerade dann Gottes Gegenwart vergewissert werden!

So wachsen Vertrauensräume und es können Glaubensräume daraus werden, die ich weitergehen möchte.

Ich lade dich dazu ein – mache dich auf den Weg des Vertrauens und erweitere den Raum um dich!

gegenwart.

Ich habe Sehnsucht.

Ich habe Sehnsucht nach der Gegenwart Gottes.

Ich habe Sehnsucht nach diesem Ort, wo es plötzlich ´sehr gut ist ´, weil es ein Ruheplatz ist, weil ER der Friede ist, die Liebe, weil dort an diesem Ort plötzlich alles Sinn macht. – und das alles völlig unabhängig von meinen Umständen, meinen Gefühlen, meinen Gedanken.

Ich behaupte, wir alle haben Sehnsucht nach diesem Ort – so wurden wir geschaffen, Gott selbst, der Schöpfer, hat es in uns hineingelegt. Die Frage ist nur, wo suchen wir danach.

Ich empfinde es wie ein Geheimnis darum, dass es eine vermehrte Gegenwart Gottes gibt, dass es Menschen gibt, die ganz leicht in seine Gegenwart eintreten, sogar diesen Ort für andere bereiten können.

Manchmal nennen wir sie auch Mystiker.

Wirklich kontemplative Menschen suchen keine außergewöhnliche Erfahrungen und noch viel weniger persönliche Macht. Das Ziel, das sie verzehrt, ist innige Gemeinschaft mit Gott.

Juliana von Norwich

In diesem Sinne will ich ein Mystiker sein – und entdecke es auch in anderen.

Meine Zeit in Spanien habe ich an so einem Ort verbracht, mit Menschen, die beständig die innige Gemeinschaft mit Gott suchen. Es ist das erste das sie tun – wenn sie mit der Arbeit beginnen und kann Stunden in Anspruch nehmen. Dort schauen sie auf Gott, dort hören und empfangen sie von Gott. Dort werden sie von Gott versorgt.

Es sind Menschen, die sich auch dem Ziel verschrieben haben, ihn mehr und mehr kennen zu lernen. Sie sind nicht zufrieden mit dem, was sie vor Augen haben. Sie wollen mehr sehen, sie schauen hinter die sichtbare Wirklichkeit und sehen dadurch in die geistliche Welt hinein.

Das ist der Weg, den Jesus uns geboten hat, zu gehen, zu beten.

Dein Reich soll kommen.

Dein Wille soll geschehen.

Wie er im Himmel geschieht, so soll er auch auf der Erde Wirklichkeit werden.

Mt 6.10, BasisBibel

Wenn Gott sagt, sein Volk komme um aus Mangel an Erkenntnis, dann wird darin auch deutlich, woher das Leben kommt – in der Erkenntnis Gottes finden wir nicht nur Weisung, sondern auch das Leben selbst.

Ein deutliches Zeichen dafür, dass du dich wirklich an diesem inneren Ort der Begegnung mit Gott befindest, ist der Friede, der alle Vernunft übersteigt, der nicht von äußeren Bedingungen abhängig ist. Es ist dies ´Sinn-Ding´ – alles macht Sinn, auch wenn du es vielleicht nicht erklären kannst. In deinem Herzen weißt du es jedoch.

Je mehr Zeit wir dort verbringen, um so leichter fällt es, sich diesen Ort bewusst zu machen, diesen Ort aufzusuchen bis er zu einem ständigen Wohnort in uns geworden ist und ich jederzeit an diesem Ort der Geborgenehit, der Verbundenheit sein kann.

Immer wieder wurde das Volk Israel in seiner Geschichte aufgefordert, sein Herz neu Gott zuzuwenden.

Wenn du … dann…

Gott ist da!

Gott wartet, er erwartet dich!

Bei ihm angekommen erlebe ich, wie ein Stück Himmel auf die Erde kommt, ein Stück seines Reiches sichtbar wird.

In seinem Thronraum erleben wir nicht nur Beheimatung unseres Herzens, sondern bekommen auch einen Blick von seinem Herz aus für diese Welt.

Wir lernen, mit seinen Augen zu sehen, von seinem Herzen aus loszugehen.

Gott möchte, dass wir sein Reich verstehen, dass wir sein Herz verstehen, er möchte uns Anteil geben an seinen Plänen, seinen Ratschlüssen.

Dort, wo Gott wohnen darf, findet statt, was auch die Israeliten erleben durften.

Ich werde mitten unter den Israeliten wohnen und ihr Gott sein.

Sie werden erkennen, dass ich der Herr bin, ihr Gott, der sie aus Ägypten herausgeführt hat, um mitten unter ihnen zu wohnen.

Ich bin der Herr, ihr Gott.

2 Mo 29. 45+46

Und brauchen wir das nicht gerade mehr als alles ander – die Erkenntnis:

E r i s t d e r H e r r , u n s e r G o t t !

frei.

Der Sehnende hat Kraft, wenn er ein lohnendes Ziel vor Augen hat.

Meine Sehnsucht hat mich vor Jahren in eine tiefe Begegnung mit Gott gebracht und lässt mich Morgen für Morgen seine Gegenwart suchen.

Er ist meine Heimat geworden, wie ich sie nirgendwo anders jemals werde finden können.

Heute habe ich mich aufgemacht auf einen Sehnsuchtsweg. Es ist die denkbar ungünstigste Zeit, diese Reise anzutreten. Doch die Sehnsucht zieht an mir. Das Ziel vor Augen, gehe ich dies Wagnis ein. In Zeiten einer Pandemie braucht es Verständnis für diesen Weg. Nicht jeder wird es für mich haben – und das ist auch ok.

Ich bin auf dem Weg nach Spanien. Nach 1 1/2 Jahren werde ich endlich wieder meinen Sohn und seine Frau live sehen können.

Dieser Weg bringt so viel in mir hervor.

Am Flughafen überrollt mich das Heimweh. Heimweh nach Zuhause genauso wie das Heimweh nach meinem Sohn in Madrid, denn auch dort wartet Heimat auf mich durch zwei Menschen, die ich liebe.

Die Aufregung der letzten Tage hat mich Kraft gekostet. Immer wieder muss ich mich gegen Entmutigung stellen, gegen die Angst, alleine zu fliegen.

Und dann erinnere ich mich, wie die Kraft der Sehnsucht mich vor 3 Jahren schon mal auf einen Weg gebracht hat, der sehr herausfordernd für mich war.

Unser Sohn war bereits für ein Jahr mit seiner Frau in Mexiko. Um die beiden sehen zu können, mussten wir zu ihnen fliegen. Eigentlich hatte ich nicht mehr fliegen wollen. Ich hatte im Laufe der Jahre immer mehr Angst davor bekommen, in ein enges Flugzeug zu steigen und dann auch noch lange Zeit darin sein zu müssen ohne die Möglichkeit, auszusteigen.

Doch in diesem Fall gab es keine andere Möglichkeit – wenn ich sie sehen wollte, musste ich mich dieser Angst stellen. Dazu kam, dass ich zu dieser Zeit seit Monaten Rückenschmerzen hatte, die langes Sitzen zur Qual machten.

Was bringt dann dazu, diesen Weg trotzdem zu gehen?

Allein die Sehnsucht, das lohnende Ziel.

Erfolgreich verdrängte ich in den Wochen davor jeden Gedanken, jedes Gefühl daran – wenn etwas hoch kam, betete ich um ein Wunder.

Wir kamen damals am Flughafen an, bestiegen das Flugzeug und ich wartete auf diese beängstigenden Gefühle, die ich so gut kannte – um ihnen mit Gebet zu begegnen. Ich wollte kämpfen. Ich wollte mich dem stellen.

Gespannt suchte ich damals meinen Sitzplatz auf – und erlebte Frieden. Totalen Frieden. Wir mussten damals 9 Stunden am Stück in der Luft sein. Anschließend noch 3 weitere Male ein Flugzeug besteigen – Frieden und sogar Freude waren jedesmal mit an Board. Es war so außergewöhnlich. Ich war so dankbar – und bin es noch heute, denn auch jetzt fühlt es sich an, als säße ich nur im Bus 😊.

Und meine Rückenschmerzen – sie waren während der gesamten Flugzeug nicht anwesend.

Ein paar Wochen vorher hatte mir eine Mutter erzählt, dass sie nicht zur Hochzeit ihres Sohnes nach Kolumbien fliegen könne – wegen ihrer Flugangst. Ich hatte sie so gut verstanden und mir dann gedacht, ob ich verrückt sei, trotzdem zu fliegen.

Gott ist gut und er ist treu!

Wenn er befreit, dann sind wir wirklich frei – ich bin befreit von dieser Angst. Das ist für mich inzwischen eine Wahrheit!

Und es macht mir Mut, auch für andere Dinge.

Manchmal wird meine Angst einfach von mir genommen, manchmal erlebe ich Gottes Nähe im Angesicht des Feindes – dh da sind ungute Gefühle, aber genauso spüre ich SEINE Gegenwart, die Gegenwart Gottes, die Frieden gibt.

Wenn ich gefragt werde für eine Predigt lässt mich meine Sehnsucht danach, Menschen von Gottes Güte zu erzählen, ja sagen. Nichts anderes könnte mich sonst an diesen Platz bringen. Ich habe keine Sehnsucht danach, diesen Ort um meinetwillen zu suchen. Es fordert mich jedesmal sehr heraus und in dem Moment der Zusage, bereue ich es oftmals schon.

Doch weil Gott treu ist , will auch ich treu darin sein.

Damals, auf einem der Flüge, saß eine junge Frau in meiner Nähe, die weinte. Irgendwann ging ich auf sie zu, konnte mit ihr reden, von dem erzählen, was Gott für mich getan hatte und für sie beten.

Wenn du Befreiung brauchst, wenn du Gebet brauchst in dieser schweren und herausfordernden Zeit – ich bete gerne für dich!

Schreib mir eingach kurz: ruthmarie66@outlook.de

Es gibt jemanden, der uns trennen möchte von der Nähe Gottes, der uns abhalten möchte, zu vertrauen.

Es gibt so viel, was unsere Sehnsucht nach IHM, nach Lebensfülle in IHM, zuschüttet, verdrängt.

Vor mir sitzen drei junge Mädels. Es ist nicht schwer zu erraten, wonach sie suchen, wenn sie sich nun auf den Weg nach Spanien machen.

Sie haben Sehnsucht – Sehnsucht nach dem, was sie in Deutschland seit Monaten nicht erleben können. Es ist ihnen kaum übel zu nehmen. Ich kann verstehen, dass sie ihr Leben nicht einfach ‚ungelebt‘ vorüber gehen lassen wollen. Ich kann verstehen, dass sie sich nach Leichtigkeit sehnen, nach Leben auf den Straßen in der Stadt. Und vermutlich noch nach Vielem mehr.

Plötzlich empfinde ich etwas vom Herzen Gottes für sie und beginne für sie zu beten. Ich bete für ihren inneren und äußeren Schutz und ich bete, dass sie dort, wo sie Leben suchen, das vergehen wird, den finden, der wahres Leben geben will. Ich weiß nicht, wie es so für sie geschehen kann. Ich würde gerne mehr tun – doch das ist das, was ich momentan tun kann.

Wer deinen Namen kennt, vertraut auf dich, denn du, Herr, lässt niemanden im Stich, der deine Nähe sucht.

Ps 9.11

Sei gesegnet!

gottes sehnsucht.

Vor einer Woche durfte ich im Vaterhaus Nürnberg über Gottes Sehnsucht sprechen und darüber, was Gebet und Fasten damit zu tun haben.

Hier ist der Link, wenn du reinhören möchtest.

Lass nicht zu, dass deine Sehnsucht nach Gott zugeschüttet wird.

Lass nicht zu, dass Angst und Furcht in dieser Zeit dich fernhalten von dem, der unsere einzige und wahre Hoffnung ist.

G o t t i s t g u t !

ER hat gute Gedanken über dein Leben – über dich!

f u r c h t l o s.

Gestern war ich mit dem Fahrrad unterwegs, genoss die Februarsonne, die Landschaft, die Bewegung – als plötzlich etwas von einem Baum an mir vorbei zu Boden fiel. Ich konnte während der Fahrt nicht erkennen, was es gewesen war, musste aber sofort an die drei Nüsse von Aschenputtel denken.

Gottes Reden ist ja immer wieder erstaunlich, manchmal fremd, manchmal un-glaublich – aber ich möchte mit einem offenem Herzen unterwegs sein und es erkennen und aufmerken.

So entstand auch gestern in mir ganz leicht und natürlich ein Zwiegespräch mit ihm darüber, was mir dies Erleben sagen solle.

Mehr und mehr bin ich davon überzeugt, dass, wenn Gott mit mir, mit uns spricht, es ihm wichtig ist, zuerst über seine Identität, meine Identität und dann erst über meine Umstände, meine Berufung, meinen Weg oder was wir auch immer erwarten und erhoffen, spricht.

Es ist so wichtig und sogar wichtiger, zu wissen, wer ER ist und wer ich bin, als das, wohin ich gehen soll.

Manchesmal hören wir ihn ja sogar auch erst, wenn wir IHN wirklich kennen, erkennen. Manchmal können wir erst dann wirklich vertrauen, dass es SEINE Stimme ist, die spricht und überhaupt können wir erst seine Wege gehen, wenn wir uns gewiss sind, wer ER ist in dieser Geschichte und wer ich bin.

Dort fängt wirkliches Vertrauen an. Dort können wir loslassen und dort können wir uns hingeben, hinein geben in seinen Willen.

Ist Gott wirklich ein Gott, der mir einfach drei Wünsche erfüllt?

Ist er so ein guter Vater, der verschwenderisch gibt?

Und bin ich überhaupt die Tochter, die diese Verschwendung wert ist?

Wichtige Fragen bzw die Antwort darauf ist wichtig, denn sie nur hat die Kraft, Vertrauen in uns zu wirken.

Auch das Vertrauen, es ist gerade Gott, der da mit mir spricht. Je mehr ich Zeit an seinem Herzwn, in seiner Gegenwart, mit seinem Wort verbringe, um so schneller, leichter und selbstverständlicher lässt sich diese Frage beantworten.

Und dann dachte ich an König Salomon und wie weise man über das sein müsse, was wirklich wünschenswert ist, weil es über den erfüllten Wunsch hinaus Auswirkungen hat.

Was also würde ich mir wünschen, wenn ich drei Wünsche frei hätte.

Wunsch eins und zwei waren schnell da, der dritte musste reichlich überlegt sein da er der letzte wäre.

Und dahinein kamen noch einmal diese Fragen in mir auf.

Die Frage, glaube, vertraue ich, dass Gott es wirklich tut, wenn er es mir anbietet?

Wie ist mein Glaube diesbezüglich über ihn?

Habe ich genug Vertrauen in seine Güte?

Er, der der Geber aller guten Gaben ist – wie es uns die Bibel sagt.

Warum habe ich eigentlich diese beiden Wünsche?

Woher kommen sie, aus welchem Mangel heraus waren sie entstanden?

Oder welchem bedürftigen Gefühl?

Wenn wir mit Gott im Gespräch sind, ist es immer wieder wunderbar, zu erleben, wie er sofort auf unsere Fragen hin die Antwort in unser Herz legt.

ANGST.

Es schien mir, als fielen Schuppen von meinen Augen.

In meinem Alter sind Wünsche an Gott nicht mehr die Wünsche um irgendwelche Dinge 😌. Es geht viel mehr um Umstände, Veränderungen in mir, Verheißungen auf die ich warte.

Doch das, was wirklich dahinterstand, war mehr noch als empfundener Mangel eine Furcht – ohne sie genau beschreiben zu können, doch als ich diesen Gedanken weiterverfolgte, indem ich mir vorstellte, diese Furcht wäre dort nicht, geschahen an diesen Orten der ausgetauschten Furcht wunderbare Dinge.

Dort, wo ich mir wünsche, mehr der Stimme Gottes zu folgen, Impulsen nachzugeben, mein Fahrrad anzuhalten, um für den Menschen, der mir gerade begegnet, um Heilung zu beten – also dort, wo die Furcht mich nicht davon abhalten darf, dort kann der Himmel auf die Erde gebracht werden und ein Mensch die grenzenlose Liebe Gottes erfahren.

Dort, wo ich auf eine Verheißung warte, kann es sein, dass ich mich vor der nicht erfüllten Verheißung fürchte.

Wenn ich diese Furcht nicht habe, kann ich warten, kann ich in Frieden warten, auch wenn ich das Ende nicht weiß. Ich bin nicht abhängig von ihrer Erfüllung.

In SEINER Liebe ist keine Furcht – sagt uns die Bibel. Umkehrschluss, erst wenn ich ohne Furcht bin, bin ich vollkommen in seiner Liebe. Und das glaube ich inzwischen von Herzen – an diesem Ort, wünsche ich mir nur noch, was auf GOTTES Herzen ist. Denn unsere Herzen sind eins. Dort erleben wir dann, was Jesus versprochen hat:

Alles was ihr den Vater in meinem Namen bittet, das wird er euch geben.

Johannes 15.16

In ‚meinem Namen‘ heißt, im Willen Jesu, der immer der Wille des Vaters ist. Der Wille des Vaters, der tun will, was SEIN Herzensanliegen ist.

Dort an SEINEM Herzen, werden SEINR Wünsche, SEIN Wille, zu meinem Wunsch und meinem Willen.

Ja, SEI Wunsch für uns ist es, ohne Angst leben zu können – egal welcher Art diese Angst ist.

Leben ohne Furcht bedeutet Leben in Freiheit.

Das wünsche ich mir – das wünsche ich dir!

Erlebe heute einen Tag in SEINER Freiheit – weil ER der wirklich gute Vater ist.

HINENI – hier bin ich!

Ihr Lieben, gestern kam endlich mein ´Buchpaket ´vom Verlag an – Dankbarkeit ist darüber in meinem Herzen.

Mein Gebet ist nun, dass dies Buch dorthin kommt, wo Herzen vorbereitet sind, Sehnsucht haben nach Mehr von Gott. Möge es helfen, dass wir noch mehr und neu sehen dürfen, wer ER ist, wie ER ist – der, dessen Blick unaufhörlich über diese Erde streift, um sich an denen mächtig zu erweisen, die IHN von ganzem Herzen lieben ( 2 Chr 16.9 ).

Ein letztes Mal worum es geht:

Jetzt ist die Zeit.

Gott bereitet den Weg.

Glaube ist im Jetzt.

HINENI ist der mächtige hebräische Ausdruck, um unsere Präsenz und Achtsamkeit auszudrücken und die Bereitschaft, wirklich in die Begegnung mit Gott zu gehen.

Es ist Zeit, Gottes Stimme auch im Unbekannten zu hören und uns von ihr herausrufen zu lassen wie einst Abraham, Mose, MAria und anderer Menschen der Bibel.

HINENI macht Mut und gibt Hoffnung, auch für die herausfordernden Zeiten des Lebens. Auf unseren Vertrauenswegen erkennen und erleben wir, dass Gott JAHWE ist, der Allmächtige, der ICH BIN!

Er ist es wert, dass wir IHM vollkommen vertrauen – denn ER ist der wirklich gute Vater!

Sind wir bereit, uns von ihm unterbrechen zu lassen, Ihm zu begegnen, vor IHM zu stehen und zu sagen:

´Hier bin ich ´?

Wenn dies etwas in deinem Herzen anspricht, gib mir eine kurze Nachricht.

ruthmarie66@outlook.de

Gerne schicke ich dir mein Buch portofrei zu.

Du bist behütet unter Seinen Flügeln!

Vorankündigung 2.0

Diese Tage sind für mich sehr emotional.

Das liegt an der Jahreszeit und den Gefühlen, die damit für mich einhergehen.

Es liegt an den weltweiten Umständen, der vielen sicht- und hörbar werdenden Not.

Es liegt an der persönlichen Not einzelner Menschen, denen ich mich verbunden fühle.

Es liegt an dem, was in unseren persönlichen Alltag in diesen Tagen hineinstürmt.

Es liegt daran, dass ich meinen Sohn und Schwiegertochter schon so lange nicht mehr sehen konnte.

Es liegt daran, dass vergangene Woche mein Buch aus dem Lektorat kam, ich es bearbeitet habe, ein letztes Mal durchlas und dann an den Verlag zurückschickte; in Kürze werde ich es gedruckt in Händen halten.

Seitdem ich es im Lektorat wusste, habe ich nicht mehr hinein gelesen. Jetzt wieder darin einzutauchen hat mich überwätigt. Das mag befremdlich klingen, wenn jemand so über das eigene Geschriebene spricht, aber ich sehe so sehr Gottes Herz, Gottes Handschrift dort auf dem Papier, seine Gnade und Barmherzigkeit mit mir, mit uns Menschen – Hoffnung macht sich in meinem Herzen breit und das überwältigt mich!

Es hat mich , wie schon beim Weiten Land berührt, wie behutsam und weise die Lektorin mit meinem Geschriebenen umgegangen ist.

Und so bete ich nun, dass es dorthin gelangt, wo Herzen bereit sind dafür. Dass es Leben, dass es Menschen verändern wird. Dass es das tun wird, wozu es berufen ist.

Dies Buch soll helfen, sich tiefer auf Gott einzulassen, denn es ist Zeit, die Gegenwart Gottes zu suchen und uns unterbrechen zu lassen, hinzuhören, hinzuschauen und bei Ihm zu verweilen, bis ER Zugang findet in unser Herz, denn ER möchte uns mit Seinem Herzen verbinden und uns Anteil geben an SEINEN Gedanken und Gefühlen für die Menschen.

Es ist Zeit, uns von den brennenden Büschen, die nach unserer Aufmerksamkeit suchen, unterbrechen zu lassen. SEINE Stimme ruft uns heute genauso heraus, wie einst Abraham, Mose, Josua, Elia,…

Dies Buch erzählt davon, wie Gott in das Leben von Menschen tritt und sie in ein weites, neues Land, von ihren Umwegen zurück in ihre eigentliche Berufung bringt und sie lernen, dem zu vertrauen der sie führt und sich ihnen darin zu erkennen gibt.

Auf ihren Vertrauenswegen erkennen und erleben sie, dass Gott JAHWE ist, der Allmächtige.

Er ist der, der führt, der Wunder tut, der Seine Versprechen hält, der das Licht in der Dunkelheit ist.

Er ist wert, dass man Ihm vollkommen vertraut – denn Er ist der wirklich gute Vater!

Ich liebe Herzensbücher – damit meine ich nicht Romane, sondern Bücher, die am Herzen Gottes entstanden und vom Herzen Gottes her geschrieben sind. Ein solches Buch soll es sein.

Herzliche Buchempfehlung!

Sturm

Es war stürmisch – sehr stürmisch!

Die ganze Woche über hatte der Wetterbericht regnerisches und kaltes Wetter vorhergesagt.

Es war herausfordernd, für dennoch schönes Wetter zu glauben.

Wir waren trotzdem losgefahren und begannen nun in Sturm und Regen die Zelte aufzubauen.

Die ganze Nacht und den kommenden Tag über stürmte es weiter. Das Meer und der Wind in den Bäumen waren so laut, dass es alle anderen Geräusche auf dem Campingplatz übertönte. Man hörte wirklich nichts anderes, obwohl ja unter normalen Umständen gefühlt jeder Atemzug des Campingnachbarn zu hören ist.

Der Morgen war beeindruckend – die Wellen des Meeres schlugen laut gegen das Land, allmählich riss der Himmel auf und mächtige Wolkenfetzen waren zu sehen. Jeder blaue Himmelsfetzen brachte Hoffnung in mein Herz – nun ändert sich das Wetter.

Und so wurde es!

Eine Woche lang hatten wir wunderbares Campingwetter.

Die Lautstärke des Sturmes in der ersten Nacht hatte sehr herausgefordert und daran erinnert, dass der Frieden und Ruhe hat, der im Sturm schlafen kann.

Und er war hinten auf dem Schiff und schlief auf einem Kissen.

Mk 4.38

Jesus lag bei einer stürmischen Fahrt über den See Genezareth im Boot und schlief. Er konnte schlafen, weil der Sturm zwar um ihn, aber nicht in seinem Herzen war. Sein Herz war angesiedelt in himmlischer Atmosphäre. Es war angesiedelt in ein Vertrauen in den, der über dem Sturm ist. Deswegen konnte er seine Jünger fragen:

Was seid ihr so furchtsam? Habt ihr keinen Glauben?

Mk 4.40

Habt ihr keinen Glauben in den, der größer ist als jeder Sturm?

Der Wind und Wetter gebietet und es wird.

Wenn ich so lebe, dann kann mich ein Sturm nicht zerstören. Er kann mich aufstören und bringt mein Boot in Fahrt. Doch es geht dabei nicht unter.

Dennoch fordern Stürme in dieser Lautstärke heraus. Sie fordern heraus, wenn nichts mehr anderes zu hören ist, genau hin zu hören, genau hinzuschauen – wo reißt der Himmel auf.

Wo bricht Licht durch die Wolkendecke.

Wo kann ich mein Vertrauen hinwenden? Mich festhalten, denn wenn ich nichts sehe, nichts höre, ist es allein mein Vertrauen das festhält.

Vertrauen in den Vater, der immer gut ist. Immer treu ist. Immer Liebe ist.

Und letztendlich war es die Gewissheit über seine Liebe, die mich hat glauben lassen, dass das Wetter gegen alle Prognose gut werden würde.

Nein, er wendet nicht jedes Wetter zu meinen Gunsten, aber manchmal da höre ich diese Stimme in meinem Herzen – ich mache es gut für dich. Einfach aus Liebe! – Und das lässt mich vertrauen in die Güte des Vaters.

Denn, ja, ein guter Vater will das tun!

Ich wünsche dir erleuchtete Augen des Herzens, die heute die Güte des Vaters sehen dürfen!

Es ist so gut, an ihm festzuhalten und das ganze Vertrauen auf ihn zu werfen.

Vorankündigung

DENN MEINE GEDANKEN SIND NICHT EURE GEDANKEN, UND EURE WEGE SIND NICHT MEINE WEGE…

Jes 55,8

Wie kann man davon erzählen, wenn das Herz übervoll ist –
wenn es gefüllt ist mit großer Freude und Dankbarkeit über das, was Gott hat werden lassen.

Wieder einmal hat er gesprochen, etwas verheißen, herausgerufen und es wurde.
Tiefe Dankbarkeit empfinde ich darüber, dass ich in diesen Tagen eine Zusage für mein zweites Buch bekommen habe.


Es war wieder ein Glaubensschritt, wurde geschrieben in den vergangenen drei Monaten des Rückzugs, hat hervorgebracht, was Gott in mich hineingelegt hat.


Als ich, nachdem ich das Weite Land geschrieben hatte und auf Rückmeldung vom Verlag wartete, eine Prophetie für mein Schreiben bekam, sagte man mir dazu, ich würde mehr schreiben.

Ich hatte darüber gelächelt und es zur Seite geschoben. Vor einigen Wochen ich den Eindruck, dass ich tatsächlich wieder beginnen solle, so holte ich dies Wort erneut hervor.
Nun habe ich zum zweiten Mal unaufgefordert ein Manuskript an den Verlag geschickt und eine Zusage bekommen.

Gott ist ein treuer Gott.

Wenn er spricht, darf ich ihm vertrauen.


Doch wie kann ich davon erzählen – wenn zur gleichen Zeit auch tiefe Traurigkeit in mir ist.
Es ist der Schmerz des Loslassens. Wenn irdisches Leben aufhört bedeutet es für Menschen, die zurück bleiben, tiefen Schmerz.


Gleichzeitig ist da diese Freude, da hat es jemand geschafft, ist am Ziel angekommen, über die Ziellinie gelaufen und nun zuhause – wirklich zuhause.
Schmerz und Leid haben keine Stimme mehr.


So vermischen sich meine Tränen mit einem Freudelächeln.


Es erinnert mich an die Geburt meiner Kinder – so nahe beieinander lagen Freude und Schmerz in diesem Loslassen in die Welt hinein.
Heute weiß ich mehr denn je, dass dies tiefe Empfinden von beidem mein Leben kostbar machen – auch der Schmerz, die Tränen, die mir zeigen, wieviel das Leben wert ist.
Deswegen kann ich heute nicht einfach nur von meiner Freude über mein zweites Buch erzählen.
Der Schmerz ist zu nahe, zu gegenwärtig, zu kostbar – weil er auch vom Wert des Lebens spricht. Leben das Ewigkeitswert hat.

Und er ist genauso Realität wie die Freude – die Vorfreude auf mein neues Buch!