a u f s t ö r e n.

Darf Gott mich aufstören?

Darf er mir anders begegnen als ich es erwarte, mir vorstelle und vielleicht auch wünsche?

Diese Frage stellte ich mir und ein paar Frauen, mit denen ich seit Monaten unterwegs bin auf der Suche und der Erwartung nach mehr von Gott. Seit Monaten sind wir jeden frühen Samstagmorgen für zwei Stunden in Lobpreis und Anbetung zusammen und geben Gott Raum, indem wir ihm unsere Herzen hinlegen. Es ist eine ganz besondere Zeit geworden, gerade jetzt während des Lockdowns jeder in der Verborgenheit mit Gott und gleichzeitig über Zoom miteinander verbunden. Es ist tatsächlich so geworden, dass wir den Samstag zum Teil herbeisehnen, ihn freudig erwarten. WIr haben eine Form gefunden, wie wir mit möglichst viel Freiheit für den Heiligen Geist, über zwei Stunden lang zusammen vor Gott sein können.

Und so wertvoll wie uns das geworden ist, wollen wir aber nicht fest , starr darin werden, sondern offen sein für Gottes Leitung darin. Weil ER uns, unsere Herzen am besten kennt, weiß ER auch am Besten, was es jeden Samstag braucht.

So kam es auch zu dieser Frage, darf Gott uns aufstören, das Liebgewonne unterbrechen?

Letzten Samstag hieß das für uns auch über unsere Komfortzone hinaus zu gehen, Tränen zuzulassen, Leidenswege zusammen gehen., davon laut reden zu lernen, was Gott zu uns spricht in dieser Zeit.

It cost´s all my feelings.

aus ´I love you Lord ´, Elevation

So erlebe ich es manchmal wenn Gott mich aufstört. So erlebe ich es manchmal, wenn ich die Begegnung mit IHM suche.

So erlebe ich es an einem vergangenen Morgen. Frühmorgens suche ich die Verborgenheit mit Gott. An diesem Morgen bin ich schrecklich müde, empfinde diese Müdigkeit so stark, dass ich mich am liebsten wieder hinlegen würde. Während ich nach Worship suche, der mir helfen kann, mein Herz auf Gott hin auszurichten, gerate ich in einen ´Encounter-Room´ , der gerade zuende geht, weil er aus den USA ist.

Ja, ich will Gott begegnen und öffne die Musik. Sofort gerate ich in eine Zeit, in der Menschen Gott tief anbeten.

In diesem Moment nehme ich wahr wie es mir gerade geht. Ich fühle mich zerschlagen in meiner Müdigkeit, denke daran, dass ich seit Monaten schlecht schlafe, denke an die Schmerzen meiner Tochter, die sie seit 2 Wochen begleiten, ich denke an so viel Not, dass es wie ein großer Weltschmerz sich über mich stülpt. Später werde ich sagen, dass ein Geist der Entmutigung da war, doch in diesem Moment erkannte ich das nicht. Ich war so gefüllt mit all den negativen Gefühlen, dass ich mich wie ein Zuschauer vor dieser Anbetung fühlte, die da immer noch lief und mich plötzlich meinen Mangel so stark spüren ließ.

Diese Diskrepanz zu sehen zwischen meinem Fühlen und der Leidenschaft der Anbeter machte mich noch trauriger.

Ich erinnere mich an ein Gebet des vergangenen Samstagmorgens, wo jemand davon sprach, wie zerbrochen wir sind. Ja, so fühlte ich mich an diesem Morgen und als ich das erkannte, erkannte ich auch, dass ich genau diese Zerbrochenheit IHM bringen kann.

Wenn ich SEINE Gegenwart nicht spüre, lese ich in SEINEM Wort und so komme ich zu Jesaja und lese, wie Gott den Zusatnd der Herzen der Israeliten beschreibt und zur Umkehr aufruft. Die Geschichte Israels zu lesen lässt mich noch trauriger werden. Doch gleichzeitig höre ich auch den Ruf Gottes darin .

Ja, genau so sieht es auch in meinem Herzen aus. Der Entmutiger war da und trennte mich durch mein Gefühl des Mangels, das Gefühl nicht zu genügen, von Gott. Es war nicht Gott, der nicht da war. ER ist da, ER ruft und SEIN Ruf ruft in den Neuanfang.

Ich erinnere mich an Elisa und wie er seinem Diener sagt: Schau genau hin – die, die mit uns sind, sind mehr als die anderern, die gegen uns sind.

Begegnung mit Gott bringt immer Erkenntnis hervor. Die Erkenntnis, wer ER ist und wer ich bin.

Indem ich meine Zerbrochenheit loslasse, erlebe ich, wie ich ihm nahe komme.

ER ist der, der zu-recht bringt. Gott verschafft Recht. Bei Gott gibt es immer die Möglichkeit, umzukehren. Im Moment der Umkehr verschafft ER uns Recht. In dem Moment wo ich mich abkehrte von meinen schlechten, zerstörrerischen Gefühlen konnte Gott SEINE Wahrheit hineinsprechen und es konnte zur Wirklichkeit werden, als ich IHM den Raum dafür gab und alles los ließ.

Siehe, ich will Neues schaffen.

Jes 43.19

Als ich alles andere abgeben und loslassen, anvertrauen kann, IHM anvertrauen kann, erlebe ich, wie Frieden einkehrt. Es ist dieser himmlische Frieden, der, von dem die Bibel spricht und der nicht zu erklären ist – denn es hatte sich nichts an den Tatsachen geändert, die zu meinem Fühlen geführt hatte.

Gott hatte nur meine Sicht verändert, ER hatte mich sehen lassen, dass ER alles in der Hand hält. ER hatte mein Gesicht zu IHM emporgehoben, so dass ich IHN wieder sehen, ansehen konnte.

Ich hatte eine solche Sehnsucht in mir gehabt, als ich der tiefen Anbetung anderer begegnet war und ich mich selbst so fern davon gefühlt hatte. In genau diese Sehnsucht war Gott hinein gekommern. ER hatte nicht gleich alles Unruhige besänftigt, sondern war mir in meinem Schmerz begegnet. So kam der Frieden nicht, weil der Schmerz weg war, sondern in den Schmerz hinein. Das ist getrost sein!

Ich hatte mich aufgestört gefühlt zu Beginn des Morgens – doch dahinein war SEIN Frieden gekommen. Natürlich hätte ich mir gewünscht, der Frieden wäre sofort da gewesen, doch gleichzeitig weiß ich auch, dass in diesem Weg durch den Schmerz hindurch Kostbares liegt. Es ist verstörend, nicht immer gleich Heilung zu sehen, sondern den WEG der Heilung gehen zu müssen und den Mangel auf diesem Weg nur noch intesiver zu spüren. Ja, ER war mir anders begegnet als gewünscht – doch gerade dieses Andere hat wieder etwas an dem Fundament gebaut auf dem ich bei IHM stehe.

Diesen Frieden, der über dein Verstehen geht, wünsche ich dir!

Ich kann hier nur davon schreiben, dir nicht das Erleben davon mitgeben – aber du darfst es erleben, wenn du IHN aufsuchst und wartest, wie ER dir begegnen möchte.

Sei gesegnet, denn ER will dich heimholen, egal, wohin du gerade läufst. ER will deinem Herzen Heimat geben und Heimat sein.

f u r c h t l o s.

Gestern war ich mit dem Fahrrad unterwegs, genoss die Februarsonne, die Landschaft, die Bewegung – als plötzlich etwas von einem Baum an mir vorbei zu Boden fiel. Ich konnte während der Fahrt nicht erkennen, was es gewesen war, musste aber sofort an die drei Nüsse von Aschenputtel denken.

Gottes Reden ist ja immer wieder erstaunlich, manchmal fremd, manchmal un-glaublich – aber ich möchte mit einem offenem Herzen unterwegs sein und es erkennen und aufmerken.

So entstand auch gestern in mir ganz leicht und natürlich ein Zwiegespräch mit ihm darüber, was mir dies Erleben sagen solle.

Mehr und mehr bin ich davon überzeugt, dass, wenn Gott mit mir, mit uns spricht, es ihm wichtig ist, zuerst über seine Identität, meine Identität und dann erst über meine Umstände, meine Berufung, meinen Weg oder was wir auch immer erwarten und erhoffen, spricht.

Es ist so wichtig und sogar wichtiger, zu wissen, wer ER ist und wer ich bin, als das, wohin ich gehen soll.

Manchesmal hören wir ihn ja sogar auch erst, wenn wir IHN wirklich kennen, erkennen. Manchmal können wir erst dann wirklich vertrauen, dass es SEINE Stimme ist, die spricht und überhaupt können wir erst seine Wege gehen, wenn wir uns gewiss sind, wer ER ist in dieser Geschichte und wer ich bin.

Dort fängt wirkliches Vertrauen an. Dort können wir loslassen und dort können wir uns hingeben, hinein geben in seinen Willen.

Ist Gott wirklich ein Gott, der mir einfach drei Wünsche erfüllt?

Ist er so ein guter Vater, der verschwenderisch gibt?

Und bin ich überhaupt die Tochter, die diese Verschwendung wert ist?

Wichtige Fragen bzw die Antwort darauf ist wichtig, denn sie nur hat die Kraft, Vertrauen in uns zu wirken.

Auch das Vertrauen, es ist gerade Gott, der da mit mir spricht. Je mehr ich Zeit an seinem Herzwn, in seiner Gegenwart, mit seinem Wort verbringe, um so schneller, leichter und selbstverständlicher lässt sich diese Frage beantworten.

Und dann dachte ich an König Salomon und wie weise man über das sein müsse, was wirklich wünschenswert ist, weil es über den erfüllten Wunsch hinaus Auswirkungen hat.

Was also würde ich mir wünschen, wenn ich drei Wünsche frei hätte.

Wunsch eins und zwei waren schnell da, der dritte musste reichlich überlegt sein da er der letzte wäre.

Und dahinein kamen noch einmal diese Fragen in mir auf.

Die Frage, glaube, vertraue ich, dass Gott es wirklich tut, wenn er es mir anbietet?

Wie ist mein Glaube diesbezüglich über ihn?

Habe ich genug Vertrauen in seine Güte?

Er, der der Geber aller guten Gaben ist – wie es uns die Bibel sagt.

Warum habe ich eigentlich diese beiden Wünsche?

Woher kommen sie, aus welchem Mangel heraus waren sie entstanden?

Oder welchem bedürftigen Gefühl?

Wenn wir mit Gott im Gespräch sind, ist es immer wieder wunderbar, zu erleben, wie er sofort auf unsere Fragen hin die Antwort in unser Herz legt.

ANGST.

Es schien mir, als fielen Schuppen von meinen Augen.

In meinem Alter sind Wünsche an Gott nicht mehr die Wünsche um irgendwelche Dinge 😌. Es geht viel mehr um Umstände, Veränderungen in mir, Verheißungen auf die ich warte.

Doch das, was wirklich dahinterstand, war mehr noch als empfundener Mangel eine Furcht – ohne sie genau beschreiben zu können, doch als ich diesen Gedanken weiterverfolgte, indem ich mir vorstellte, diese Furcht wäre dort nicht, geschahen an diesen Orten der ausgetauschten Furcht wunderbare Dinge.

Dort, wo ich mir wünsche, mehr der Stimme Gottes zu folgen, Impulsen nachzugeben, mein Fahrrad anzuhalten, um für den Menschen, der mir gerade begegnet, um Heilung zu beten – also dort, wo die Furcht mich nicht davon abhalten darf, dort kann der Himmel auf die Erde gebracht werden und ein Mensch die grenzenlose Liebe Gottes erfahren.

Dort, wo ich auf eine Verheißung warte, kann es sein, dass ich mich vor der nicht erfüllten Verheißung fürchte.

Wenn ich diese Furcht nicht habe, kann ich warten, kann ich in Frieden warten, auch wenn ich das Ende nicht weiß. Ich bin nicht abhängig von ihrer Erfüllung.

In SEINER Liebe ist keine Furcht – sagt uns die Bibel. Umkehrschluss, erst wenn ich ohne Furcht bin, bin ich vollkommen in seiner Liebe. Und das glaube ich inzwischen von Herzen – an diesem Ort, wünsche ich mir nur noch, was auf GOTTES Herzen ist. Denn unsere Herzen sind eins. Dort erleben wir dann, was Jesus versprochen hat:

Alles was ihr den Vater in meinem Namen bittet, das wird er euch geben.

Johannes 15.16

In ‚meinem Namen‘ heißt, im Willen Jesu, der immer der Wille des Vaters ist. Der Wille des Vaters, der tun will, was SEIN Herzensanliegen ist.

Dort an SEINEM Herzen, werden SEINR Wünsche, SEIN Wille, zu meinem Wunsch und meinem Willen.

Ja, SEI Wunsch für uns ist es, ohne Angst leben zu können – egal welcher Art diese Angst ist.

Leben ohne Furcht bedeutet Leben in Freiheit.

Das wünsche ich mir – das wünsche ich dir!

Erlebe heute einen Tag in SEINER Freiheit – weil ER der wirklich gute Vater ist.

I Know

I know all that you´ve done.

Now I have set before you a wide-open door that none can shut.

For I know that you possess only a little power, yet you´ve kept my word and haven´t denied my name.

The Passion Translation, Rev 3.8

An anderer Stelle spricht Gott davon, dass ER die Pläne kennt, die ER über mein Leben hat. Dass ER gute Gedanken hat über mich.

Darüber sinne ich nach, während ich mit meinen Gedanken noch an dem eben Gelesenen hänge – den Ausreiseschwierigkeiten aus Deutschland und Einreiseschwieirgkeiten nach Spanien unter den gegebenen Umständen der Corona-Pandemie.

Seit Anfang des Jahres nehme ich eine zunehmende Traurigkeit in mir wahr, darüber, dass ich seit 1 1/2 Jahren Manuel und Abi, meinen Sohn und seine Frau, nicht mehr sehen konnte. Wir haben viel und häufigen Kontakt über all die Kanäle, die uns zur Verfügung stehen – und das ist wunderbar und hat mir bisher immer das Gefühl gegeben, ihnen eigentlich trotz der Entfernung nach Spanien nahe zu sein.

Nun schiebt sich mehr und mehr etwas in dies Erleben, das mich Schmerz über die Entfernung wahrnehmen lässt und sich allmählich einen Weg an die Oberfläche bahnt.

In Anbetracht weltweit sichtbarer menschlicher Not ist es eine Kleinigkeit – und doch ist es ein Schmerz, der Schmerz eines Mutterherzens – und wäre ich nicht so gewiss, Gott sieht, ER hört ihn und IHM ist er genauso wichtig wie aller andere Schmerz – würde ich hier vermutlich nicht darüber schreiben.

Denn, ja, eigentlich geht es mir hier nicht darum, darüber zu jammern, dafür sollte es andere Orte geben, sondern vielmehr darum, zu sagen, ER hört, ER sieht und ER versteht. IHM sind auch diese Tränen, und damit alle anderen, auch die, die du vielleicht heimlich weinst, wichtig.

Aus der Lazarusgeschichte wissen wir davon, dass Jesus erst einmal mit Maria über den Tod ihres Bruders geweint hatte.

Eigentlich komisch, wo ER doch den Trumph in der Hand hatte, schon wusste, dass der Vater ihn in Kürze vom Tod ins Leben zurück rufen würde. Aber Jesus sah jetzt in diesem Moment hin. Nahm in diesem Moment den Schmerz Marias wahr und ernst – und so konnte ER mit ihr in dieser noch dunklen Stunde weinen. Wie kostbar musste das für Maria gewesen sein.

Wie kostbar ist es für mich, zu wissen, Gott sieht meinen Schmerz, auch diesen und jeden anderen, und nimmt ihn ernst und wahr – und sammelt meine Tränen darüber in einem Gefäß. Das sagt uns die Bibel. Meine Tränen sind IHM allezeit vor Augen.

Der Bibelvers aus der Offenbarung spricht von der geöffneten Tür – und genauso von meiner kleinen Kraft.

Diese kleine Kraft lässt uns Türen nicht selbst öffnen, für manche Türen sind wir abhängig von SEINER Kraft, die sie für uns öffnet. Und mehr und mehr glaube ich, dass diese, SEINE Kraft, SEINE geöffneten Türen dort sichtbar wird und werden, wo ich IHM vertraue. Dort, wo ich alles von IHM erwarte. Wo ich erwarte, dass Worte, die ER gesprochen hat, zur Wahrheit, als Wahrheit sichtbar werden. Dort, wo ich SEIN Wort bewahrt, verwahrt habe. So wie es von Maria heißt, sie bewahrte diese Worte (des Engels) alle in ihrem Herzen.

Wir sollen nicht nur Verwalter, gute Verwalter der Gaben, Begabungen, Geschenke Gottes sein, nicht nur Verwalter über dem, was sichtbar ist. Genauso sind wir gefordert, SEIN Wort zu bewahren, in unserem Herz zu verwahren, zu pflegen, mit Hoffnung zu begießen, damit es erhalten bleibt.

Manchmal geschieht es, dass mein Herz morgens nach einer Zeit in Gottes Gegenwart bis zum Rand gefüllt ist mit Gutem, mit Heil, mit Hoffnung, Zuversicht – kurze Zeit später erinnere ich mich kaum daran. Es schiebt sich Schatten dazwischen und deckt das Gute, das Heil zu. An diesen Tagen muss ich das Wort nehmen und es aussprechen – einfach um die Wahrheit zu hören, wo ich sie nicht sehe, nicht fühle. Sie nicht zu sehen und zu fühlen heißt ja nicht, dass es nicht die Wahrheit ist. Wichtiger als meine Augen mit denen ich praktisch sehe, sind die Augen meines Herzens. Diese Augen mit denen ich sehe, was in Gottes Herzen ist. Dort, wo sich der Schleier ein bisschen hebt und mich dahinter schauen lässt.

Ja, es gibt noch eine andere Wahrheit. Eine, die nicht abhängig ist von meinen Empfindungen, sondern alleine von der Art und Weise unseres Vaters im Himmel. Eine Wahrheit die nicht wankt – so wie meine Gefühle, mein Erleben in dieser Welt.

Mein Gebet ist für jeden, der dies liest und gerade Dunkelheit erlebt – sei gesegnet mit erleuchteten Augen, die sehen können, wie der Vater ist. Sei gesegnet mit einem Herzen, das sich der Entmutigung entgegenstellt, weil es den sieht, der alles in seinen Händen hält, der deine Tränen sieht und deinen Schmerz kennt.

Sei gesegnet mit SEINEM Frieden!

Mose

Er hielt sich an den Unsichtbaren, als sähe er ihn.

Hebr 11.27

So heißt es im Hebräerbrief über Mose. Mose, einer meiner Lieblingsmenschen der Bibel. Ein Mann, der so nahe an Gott dran war, der so eine starke Sehnsucht nach immer noch mehr hatte, wie ich es selbst in mir verspüre.

Ein Mann der mutig war.

Ein Mann in dem Gott den Leiter sah, der SEIN geliebtes Volk in die Freiheit führen sollte, obwohl dieser Mann zum Zeitpunkt seiner Berufung in der Wüste lebte, um dort Schafe zu hüten. Es waren nicht einmal seine eigenen Schafe, sondern die seines Schwiegervaters.

Wie wunderbar, dass Gott immer das Mehr in uns sieht. Dass ER das sieht was wir sein können, wenn wir hinhören und Antwort geben auf Sein Wort in unser Leben hinein.

Sich an den Unsichtbaren halten, als ob wir ihn sähen.

Mose durfte so viel von Gott sehen, wie kein anderer Mensch auf dieser Erde. Und doch gab es auch Zeiten, wo er den nur gehörten Worten, den komischen Erlebnissen wie brennenden Büschen trauen und vertrauen musste.

Darin finde ich mein Leben wieder. Komische Erlebnisse, schwer beschreibbare Gefühle und Empfindungen, Worte, die fremd und unrealistisch klingen. Manchmal einfach nur zu einfach – und doch erlebe ich, SEINE Worte, da wo ER gesprochen hat, bringen immer das Leben hervor.

SEINE Worte bringen weiter, bringen in Neues hinein.

SEINE Worte sind es, nach denen ich immer wieder frage, auf die ich warte und hoffe. Sie erbete.

So war es auch Anfang dieser Woche gewesen – mein Gebet um klare, deutliche Leitung. Ein Gebet um Bestätigung. Und mit dem Zeitlimit, bitte doch in dieser Woche.

Und dann kam sie – und erst als sie kam, erinnerte ich mich auch an mein Gebet.

Und sie kam in doppelter Ausführung!

SEINE Treue, SEINE Liebe die darin sichtbar und erlebbar wird für mich, berührt mein Herz und macht mich demütig.

Was ist das für ein Gott, mächtig und erhaben, gleichzeitig beugt ER sich herab und schaut zutiefst in die Herzen und Bedürfnisse SEINER Kinder und gibt mit Freude Antwort. Das sind Berührungen für mich, die Leben hervor bringen. Die mich zurüsten, nach denen ich mich sehne und gleichzeitig machen sie mich fest für die Zeiten, in denen ich ´ nur ´glaube, mich an den Unsichtbaren halte, als sähe ich ihn und vertraue.

So sehr wie ich diese Erlebnisse liebe, gehe ich doch einen großen Teil meines Lebens, den Weg des Vertrauens, vertraue dem, der führt – auch auch wenn ER für mich noch unsichtbar ist.

ER ist treu!

HINENI – hier bin ich!

Ihr Lieben, gestern kam endlich mein ´Buchpaket ´vom Verlag an – Dankbarkeit ist darüber in meinem Herzen.

Mein Gebet ist nun, dass dies Buch dorthin kommt, wo Herzen vorbereitet sind, Sehnsucht haben nach Mehr von Gott. Möge es helfen, dass wir noch mehr und neu sehen dürfen, wer ER ist, wie ER ist – der, dessen Blick unaufhörlich über diese Erde streift, um sich an denen mächtig zu erweisen, die IHN von ganzem Herzen lieben ( 2 Chr 16.9 ).

Ein letztes Mal worum es geht:

Jetzt ist die Zeit.

Gott bereitet den Weg.

Glaube ist im Jetzt.

HINENI ist der mächtige hebräische Ausdruck, um unsere Präsenz und Achtsamkeit auszudrücken und die Bereitschaft, wirklich in die Begegnung mit Gott zu gehen.

Es ist Zeit, Gottes Stimme auch im Unbekannten zu hören und uns von ihr herausrufen zu lassen wie einst Abraham, Mose, MAria und anderer Menschen der Bibel.

HINENI macht Mut und gibt Hoffnung, auch für die herausfordernden Zeiten des Lebens. Auf unseren Vertrauenswegen erkennen und erleben wir, dass Gott JAHWE ist, der Allmächtige, der ICH BIN!

Er ist es wert, dass wir IHM vollkommen vertrauen – denn ER ist der wirklich gute Vater!

Sind wir bereit, uns von ihm unterbrechen zu lassen, Ihm zu begegnen, vor IHM zu stehen und zu sagen:

´Hier bin ich ´?

Wenn dies etwas in deinem Herzen anspricht, gib mir eine kurze Nachricht.

ruthmarie66@outlook.de

Gerne schicke ich dir mein Buch portofrei zu.

Du bist behütet unter Seinen Flügeln!

Vorankündigung 3.0

Hier ist es – zumindest das Cover!

Gerade ist es im Druck und wird Ende der Woche ausgeliefert.

Ja – ich bin aufgeregt!

Und ich freue mich und gleichzeitig macht es mich unsicher. Geschriebenes, Gedrucktes ist angreifbar, es kann vereinen oder trennen. Es macht angeifbar.

Aber, ja, die Freude überwiegt.

Hier einen kurzen Einblick, um was es in ‚HINENI‘ geht.

Jetzt ist die Zeit. Gott bereitet den Weg. Glaube ist im Jetzt.

Wie führt Gott Menschen?

Wie zeigt er sich darin?

Was wird er den Menschen auf diesem Weg?

Und was verändert sich dadurch in ihnen?


‚HINEN‘ („Hier bin ich!“) ist der mächtige hebräische Ausdruck, um unsere Präsenz und Achtsamkeit auszudrücken und die Bereitschaft, wirklich in die Begegnung mit Gott zu gehen.


Es ist Zeit, Gottes Stimme auch im Unbekannten zu hören und uns von ihr herausrufen zu lassen wie einst Abraham, Mose, Maria und andere Menschen der Bibel.


‚HINENI‘ macht Mut und gibt Hoffnung auch für die herausfordernden Zeiten des Lebens.

Auf unseren Vertrauenswegen erkennen und erleben wir, dass Gott JAHWE ist, der Allmächtige, der ICH BIN!
Er ist es wert, dass wir ihm vollkommen vertrauen – denn er ist der wirklich gute Vater!

Sind wir bereit, uns von ihm unterbrechen zu lassen, ihm zu begegnen, vor ihm zu stehen und zu sagen:

‚ H i e r b i n i c h ‚ ?

Saat

Sei ein Fremdling in diesem Land, und ich will mit dir sein und dich segnen.

1 Mo 26.3

Zur Zeit Isaaks kam eine Hungersnot in das Land, in dem er sich aufhielt. Es war das verheißene Land, aus dem Jahre vorher sein Vater Abraham während einer Hungersnot nach Ägypten geflohen war. Isaak bekommt von Gott den Auftrag, zu bleiben – trotz der Hungersnot. Im Land der Verheißung verspricht Gott ihm Schutz und Segen.

Es ist herausfordernd, im Land der Verheißung zu bleiben, wenn du gerade in Not bist, wenn du siehst, wie Hunger sich ausbreitet, deine Familie bedroht. Es verlangt Vertrauen, es braucht Glauben, um auszuhalten, zu bleiben und diese Verheißung in Anspruch zu nehmen.

Wenn du Hunger hast und es wegen einer Hungersnot nicht mehr viel Korn gibt, musst du dich entscheiden, ob du das, was du hast, isst oder ob du es einsparst und dafür aussähst, um später mehr zu haben. Isaak geht diesen Schritt. Er sät in dieses fremde Land das wenige Korn das er hat.

Und Isaak säte in dem Land und erntete im selben Jahr hundertfältig; denn der Herr segnete ihn.

1 Mo 26.12

Isaak sät in seine Zukunft, in die Zukunft seiner Familie, weil er die Verheißung Gottes hat, er werde ihn segnen und vermehren. Das ist ein Versprechen das er festhalten kann. Trotz Hunger zu säen verlangt Vertrauen. In die Zukunft zu säen spricht von Hoffnung auf diese unbekannte Zukunft. Und in der Fremde zu säen spricht davon, sich dort ein Zuhause zu schaffen. Das Bedürfnis nach einem Zuhause, nach einem Ort der Versorgung ist fundamental.

In die Zukunft zu säen spricht von Hoffnung auf diese unbekannte Zukunft.

Je unkontrollierbarer das Leben im Außerhalb ist, umso wichtiger wird die Gestaltung des eigenen Lebensraumes. Bei Isaak war es die existentielle Versorgung, um zu überleben.

In diesen vergangenen Wochen haben wir es an vielen Orten erlebt, dass Menschen ihr Zuhause, diesen Ort an dem sie sich nun während des Shutdowns beinahe rund um die Uhr aufhalten mussten, neu gestalteten, zu einem Ort des Rückzugs, der Geborgenheit, der Schönheit, der Ordnung machten. Dieses Nestbauen erinnert daran, wer wir sind und was uns wichtig ist. Es erinnert, dass wir bei aller Sehnsucht in die Ferne immer auch ein Zuhause brauchen, diesen Ort der Heimat, der dann auch immer einen Teil von uns selbst widerspiegelt. Dabei geht es einerseits um Gestalten, andererseits auch darum, Verantwortung zu übernehmen für meinen Lebensraum.

Isaak übernahm die Verantwortung für seine Familie, indem er säte.  Er wusste, bald würde seine Aussaat Frucht bringen, mehr Frucht als das was er im Moment hatte. Trotz alledem weiß man in einer Zeit der Hungersnot nicht, wie die Aussaat aufgehen und wachsen wird. So brachte er mit dieser Tat Gott sein Vertrauen und seinen Glauben. Er legte diesen Samen nicht nur in die Erde, sondern auch auf den Altar als Opfer, das seinen Glauben zeigte.

Ich denke, wir alle spüren diese Spannung, diesen Ruf in diesen Tagen, wie wir unser Leben, unsere Zukunft weiter gestalten wollen. Wie kann, wie wird die neue Zeit werden, der wir entgegen gehen, in der wir schon stehen. Krisen wollen uns immer auch etwas sagen, wollen uns herausrufen. Was ist es für dich geworden, was siehst du vor dir, wo ist deine Herausforderung, wohinein dein Ruf?

Das Leben, diese Welt ist uns neu anvertraut. So viele Missstände werden in diesen Tagen sichtbar – was bisher unsichtbar, nicht gehört, verdrängt, aber dennoch da war, schafft sich einen Weg durch die Wirren dieser Zeit und schreit. Welcher Schrei erreicht dein Herz, wo zeigt Gott dir deinen Platz?

Ich wünsche dir Hoffnung für dein Herz, Hoffnung, die dich säen lässt in die Zukunft. Halte deine Verheißung im Glauben fest – denn ER hat uns verheißen, mit uns zu sein und zu segnen!

Sei mutig und säe! – auch wenn du dich vielleicht gerade wie ein Fremdling fühlst in deinem Leben.

Drei – doch Eins

Wer ist der Heilige Geist?

Vielleicht gibt es über keine Person der Dreieinigkeit Gottes soviel Klärungsbedarf wie über den Heiligen Geist. Doch beginnt unser nicht Verstehen nicht bereits bei der Dreieinigkeit Gottes? Wie kann Gott drei in Einem sein? Wie alles andere auch an Gott, scheint es unseren Verstand zu sprengen. Und ich bin froh darüber – denn Gott erklärbar, wäre nicht wirklich Gott für mich. Mein Leben jemandem anzuvertrauen braucht es, dass ich aufschauen kann, dass ich spüre und erlebe, da ist jemand soviel Größeres.

Darum – ich will Gott gar nicht mehr verstehen müssen!

Eine wunderbare Wesensart der Dreieinigkeit Gottes ist Liebe und Demut. Die Liebe zueinander, die Liebe zwischen Vater, Sohn und Geist ist einzigartig und gekennzeichnet durch Demut. Demut, die vollkommen im Charakter Gottes wiedergegeben wird.

Jeder verweist auf einen anderen.

Der Heilige Geist weist auf Jesus hin.

Wenn der Fürsprecher kommt, den ich vom Vater aus senden werde, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, wird er Zeugnis ablegen über mich.

Joh 15.26

Jesus zeigt den Vater und repräsentiert ihn.

Wenn ihr mich erkannt habt, werdet ihr auch meinen Vater erkennen.

Joh 14.7

Ich habe ihnen deinen Namen kundgetan und werde ihn kundtun, damit die Liebe, mit der du mich geliebt hast, in ihnen sei und ich in ihnen.

Joh 17.26

Der Vater wiederum sagt:

Dies ist mein gelieber Sohn!

Mt 3.17

Der Heilige Geist ermöglicht es uns, den Vater zu hören und den Sohn zu sehen.

Der Fürsprecher aber, der Heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, er wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.

Joh 14.26

In diesem Kreislauf leben Vater, Sohn und Geist – und sind eins. In einem Lied heißt es, drei Personen und doch eins. Ja, der Heilige Geist ist mehr als Wind, als Atem, er ist die dritte Person Gottes. Ein Geheimnis, das ich mehr und mehr verstehen lernen möchte. Mehr noch, ich möchte darin, damit leben lernen. So wie der Heilige Geist bereits in jedem lebt, dessen Leben Jesus gehört, um unser selbst Willen dort ist, so möchte ich auch immer wieder neu seine Kraft, seinen Frieden, seinen Trost, seine Liebe auf meinem Leben sehen und bete darum beharrlich und immer wieder neu, komm Heiliger Geist, ich brauche mehr von dir. Täglich, denn er will auf uns sein, um der anderen willen.

Durch den Heiligen Geist ist die Gegenwart Gottes in uns und auf uns – so empfinde ich Liebe für ihn, genauso wie für Jesus und den Vater. Und das macht mich frei und offen für alles vielleicht Befremdliche, alles Komische, all das, was schwer einzuordnen ist, denn ich kann ihm genauso vertrauen wie dem Vater.

Der Geist der Hoffnung aber erfülle euch mit aller Freude und allem Frieden im Glauben, damit ihr überreich seit in der Hoffnung durch die Kraft des Heiligen Geistes!

Rö 15.13

Vaterherz Gottes

A B B A

Die Menschheitsgeschichte beginnt damit, dass der Vater seinem Kind von seinem Atem abgibt.

Da machte Gott der Herr den Menschen aus Staub von der Erde und blies ihm den Odem des Lebens in die Nase. So ward der Mensch ein lebendiges Wesen.   

1 Mo 2.7 (Luth)

Da bildete Gott, der Herr, den Menschen aus Staub vom Erdboden und hauchte in seine Nase Atem des Lebens; so wurde der Mensch eine lebende Seele.      

1 Mo 2.7 (Elb)

Der erste menschliche Atemzug war gefüllt mit dem Atem Gottes. Darüber nachzudenken lässt meinen Atem stocken. So nah, so eng verbunden, so voll göttlichem Leben.

SO wurde der Mensch eine lebende Seele – mit dem Atem Gottes in sich.

Und dann geschieht die Trennung und der Vater geht auf die Suche. Von diesem Moment an machte sich der Vater auf den Weg, um nach seinen Kindern zu suchen.

Adam, wo bist du?   

1 Mo 3.9

Mensch, …, wo bist du?

Das ist der Ruf eines Vaters. Der Ruf dessen, der nach seinem Kind ruft.

Und dieser Ruf von damals hallt immer noch durch die Welt. Es ist die Frage eines suchenden, liebenden Vaters. Der Vater sucht mich, sucht dich mit seinem ganzen Herzen. Seine Sehnsucht nach uns schwebt über dieser Welt.

Kannst du sie hören? Kannst du seine Liebe hören?

Sie ist auch in ´Song of Songs´, dem Hohen Lied der Liebe, zu hören – doch kann ich es auch glauben?

You are so lovely!

Listen, my radiant one –

If you ever lose sight of me, just follow in my footsteps where I lead my lovers.

Come with your burdens and cares.

Come to  the place near the sanctuary of my shepherds.

My dearest one,

let me tell you how I see you –

you are so thrilling to me.

Passion Translation

We will enhance your beauty,

encircling you with our golden reins of love.

You will marked with our redeeming grace.

Passion Translation

Look at you, my dearest darling,

you are so lovely!

You are beauty itself to me.

Your passionate eyes are like gentle doves

Passion Translation

Yes, you are my darling companion.

You stand out from all the rest.

For though the curse of sin surrounds you,

still you remain as pure as a lily,

even more than all others.

Passion Translation

I have come as you have asked

To draw you to my heart and lead you out.

For now ist the time, my beautiful one.

The season has changed,

the bondage of your barren winter has ended

and the season of hiding is over and gone.

Passion Translation

Can you not discern this new day of destiny

breaking forth around you?

Passion Translation

There is change in the air.

Arise, my love, my beautiful companion,

and run with me to the higher place.

For now is the time to arise and come away with me.

Passion Translation

Let me see your radiant face and hear your sweet voice.

How beautiful your eyes of worship and lovely your voice in prayer.

You must catch the troubling foxes,

that sly little foxes that hinder our relationship.

Passion Translation

Will you catch them and remove them for me?

We will do it together.

Passion Translation

Das ist das Lied, der Ruf des Hirten, des Freundes, des Liebhabers? Dieser Ruf an die Gemeinde und jeden Einzelnen.

Und der Ruf des Vaters, denn der Sohn und der Vater sind eins.

Ihre Leidenschaft ist dieselbe – DU.

Dein Herz, Raum in deinem Herzen.

´These foxes´ sind die Kompromisse, die ich eingehe. Die Ablenkungen. Die Zeiträuber. Dunkelheit, die vom Licht trennt.

Willst du sie entfernen – lass es uns zusammen tun, sagt Jesus.

Vielleicht hast du tatsächlich heute mehr Zeit, Freiraum als sonst. Doch heute genauso wie sonst auch musst du dich entscheiden, wie du diese Zeit füllst. Wir sehen in diesen Tagen, die uns so begrenzen wollen, soviel Kreativität.

Ich möchte dieses Geschenk heute empfangen und gestalten.

Jeden Morgen lege ich die Stücke meines Lebens, meines Herzens auf den Altar und warte auf das Feuer das auf mein Herz fällt und von der Liebe des Vaters erzählt.

Herr, zeig uns den Vater, und es ist uns genug.   

Joh 14.8

Das war das Geheimnis in Jesus – der Vater in ihm, er im Vater und so konnte er zeigen wie der Vater ist.

Du kannst den Vater in Jesus sehen, du kannst ihn in seinem Wort hören, aber du musst dort hingehen. Höre den Ruf des Vaters und gehe.

Sei gesegnet!

Wahre Geschichte

Es gibt eine Geschichte, die Geschichte zu meinem Buch ‚Weites Land – den Weg des Vertrauens gehen‘.

Diese Geschichte erzähle ich bei Lesungen – die momentan ja leider nicht stattfinden können.

Oft sind ja die Wege das eigentliche Ziel. Der Weg dorthin ist das, was mein Leben, was die Geschichte ausmacht. Und so ist mir mein Weg mit diesem Buch sehr kostbar geworden.

Gott hat mich so viel gelehrt dabei, mich wieder einmal erleben lassen, dass sein Wort vertrauenswürdig ist.

Wenn er spricht, dann geschieht es – dann muss es geschehen, denn keines seiner Worte geht verloren.

Ich habe es erlebt.

Und so erzähle ich meine Geschichte. Meine Geschichte mit Gott, meine Geschichte mit meinem Buch. Die Geschichte hinter dem Buch.

Meine Sehnsucht, mein Gebet ist dabei, dass es dich zum Herzen Gottes führt.