HINENI – hier bin ich!

Ihr Lieben, gestern kam endlich mein ´Buchpaket ´vom Verlag an – Dankbarkeit ist darüber in meinem Herzen.

Mein Gebet ist nun, dass dies Buch dorthin kommt, wo Herzen vorbereitet sind, Sehnsucht haben nach Mehr von Gott. Möge es helfen, dass wir noch mehr und neu sehen dürfen, wer ER ist, wie ER ist – der, dessen Blick unaufhörlich über diese Erde streift, um sich an denen mächtig zu erweisen, die IHN von ganzem Herzen lieben ( 2 Chr 16.9 ).

Ein letztes Mal worum es geht:

Jetzt ist die Zeit.

Gott bereitet den Weg.

Glaube ist im Jetzt.

HINENI ist der mächtige hebräische Ausdruck, um unsere Präsenz und Achtsamkeit auszudrücken und die Bereitschaft, wirklich in die Begegnung mit Gott zu gehen.

Es ist Zeit, Gottes Stimme auch im Unbekannten zu hören und uns von ihr herausrufen zu lassen wie einst Abraham, Mose, MAria und anderer Menschen der Bibel.

HINENI macht Mut und gibt Hoffnung, auch für die herausfordernden Zeiten des Lebens. Auf unseren Vertrauenswegen erkennen und erleben wir, dass Gott JAHWE ist, der Allmächtige, der ICH BIN!

Er ist es wert, dass wir IHM vollkommen vertrauen – denn ER ist der wirklich gute Vater!

Sind wir bereit, uns von ihm unterbrechen zu lassen, Ihm zu begegnen, vor IHM zu stehen und zu sagen:

´Hier bin ich ´?

Wenn dies etwas in deinem Herzen anspricht, gib mir eine kurze Nachricht.

ruthmarie66@outlook.de

Gerne schicke ich dir mein Buch portofrei zu.

Du bist behütet unter Seinen Flügeln!

Vorankündigung 3.0

Hier ist es – zumindest das Cover!

Gerade ist es im Druck und wird Ende der Woche ausgeliefert.

Ja – ich bin aufgeregt!

Und ich freue mich und gleichzeitig macht es mich unsicher. Geschriebenes, Gedrucktes ist angreifbar, es kann vereinen oder trennen. Es macht angeifbar.

Aber, ja, die Freude überwiegt.

Hier einen kurzen Einblick, um was es in ‚HINENI‘ geht.

Jetzt ist die Zeit. Gott bereitet den Weg. Glaube ist im Jetzt.

Wie führt Gott Menschen?

Wie zeigt er sich darin?

Was wird er den Menschen auf diesem Weg?

Und was verändert sich dadurch in ihnen?


‚HINEN‘ („Hier bin ich!“) ist der mächtige hebräische Ausdruck, um unsere Präsenz und Achtsamkeit auszudrücken und die Bereitschaft, wirklich in die Begegnung mit Gott zu gehen.


Es ist Zeit, Gottes Stimme auch im Unbekannten zu hören und uns von ihr herausrufen zu lassen wie einst Abraham, Mose, Maria und andere Menschen der Bibel.


‚HINENI‘ macht Mut und gibt Hoffnung auch für die herausfordernden Zeiten des Lebens.

Auf unseren Vertrauenswegen erkennen und erleben wir, dass Gott JAHWE ist, der Allmächtige, der ICH BIN!
Er ist es wert, dass wir ihm vollkommen vertrauen – denn er ist der wirklich gute Vater!

Sind wir bereit, uns von ihm unterbrechen zu lassen, ihm zu begegnen, vor ihm zu stehen und zu sagen:

‚ H i e r b i n i c h ‚ ?

Saat

Sei ein Fremdling in diesem Land, und ich will mit dir sein und dich segnen.

1 Mo 26.3

Zur Zeit Isaaks kam eine Hungersnot in das Land, in dem er sich aufhielt. Es war das verheißene Land, aus dem Jahre vorher sein Vater Abraham während einer Hungersnot nach Ägypten geflohen war. Isaak bekommt von Gott den Auftrag, zu bleiben – trotz der Hungersnot. Im Land der Verheißung verspricht Gott ihm Schutz und Segen.

Es ist herausfordernd, im Land der Verheißung zu bleiben, wenn du gerade in Not bist, wenn du siehst, wie Hunger sich ausbreitet, deine Familie bedroht. Es verlangt Vertrauen, es braucht Glauben, um auszuhalten, zu bleiben und diese Verheißung in Anspruch zu nehmen.

Wenn du Hunger hast und es wegen einer Hungersnot nicht mehr viel Korn gibt, musst du dich entscheiden, ob du das, was du hast, isst oder ob du es einsparst und dafür aussähst, um später mehr zu haben. Isaak geht diesen Schritt. Er sät in dieses fremde Land das wenige Korn das er hat.

Und Isaak säte in dem Land und erntete im selben Jahr hundertfältig; denn der Herr segnete ihn.

1 Mo 26.12

Isaak sät in seine Zukunft, in die Zukunft seiner Familie, weil er die Verheißung Gottes hat, er werde ihn segnen und vermehren. Das ist ein Versprechen das er festhalten kann. Trotz Hunger zu säen verlangt Vertrauen. In die Zukunft zu säen spricht von Hoffnung auf diese unbekannte Zukunft. Und in der Fremde zu säen spricht davon, sich dort ein Zuhause zu schaffen. Das Bedürfnis nach einem Zuhause, nach einem Ort der Versorgung ist fundamental.

In die Zukunft zu säen spricht von Hoffnung auf diese unbekannte Zukunft.

Je unkontrollierbarer das Leben im Außerhalb ist, umso wichtiger wird die Gestaltung des eigenen Lebensraumes. Bei Isaak war es die existentielle Versorgung, um zu überleben.

In diesen vergangenen Wochen haben wir es an vielen Orten erlebt, dass Menschen ihr Zuhause, diesen Ort an dem sie sich nun während des Shutdowns beinahe rund um die Uhr aufhalten mussten, neu gestalteten, zu einem Ort des Rückzugs, der Geborgenheit, der Schönheit, der Ordnung machten. Dieses Nestbauen erinnert daran, wer wir sind und was uns wichtig ist. Es erinnert, dass wir bei aller Sehnsucht in die Ferne immer auch ein Zuhause brauchen, diesen Ort der Heimat, der dann auch immer einen Teil von uns selbst widerspiegelt. Dabei geht es einerseits um Gestalten, andererseits auch darum, Verantwortung zu übernehmen für meinen Lebensraum.

Isaak übernahm die Verantwortung für seine Familie, indem er säte.  Er wusste, bald würde seine Aussaat Frucht bringen, mehr Frucht als das was er im Moment hatte. Trotz alledem weiß man in einer Zeit der Hungersnot nicht, wie die Aussaat aufgehen und wachsen wird. So brachte er mit dieser Tat Gott sein Vertrauen und seinen Glauben. Er legte diesen Samen nicht nur in die Erde, sondern auch auf den Altar als Opfer, das seinen Glauben zeigte.

Ich denke, wir alle spüren diese Spannung, diesen Ruf in diesen Tagen, wie wir unser Leben, unsere Zukunft weiter gestalten wollen. Wie kann, wie wird die neue Zeit werden, der wir entgegen gehen, in der wir schon stehen. Krisen wollen uns immer auch etwas sagen, wollen uns herausrufen. Was ist es für dich geworden, was siehst du vor dir, wo ist deine Herausforderung, wohinein dein Ruf?

Das Leben, diese Welt ist uns neu anvertraut. So viele Missstände werden in diesen Tagen sichtbar – was bisher unsichtbar, nicht gehört, verdrängt, aber dennoch da war, schafft sich einen Weg durch die Wirren dieser Zeit und schreit. Welcher Schrei erreicht dein Herz, wo zeigt Gott dir deinen Platz?

Ich wünsche dir Hoffnung für dein Herz, Hoffnung, die dich säen lässt in die Zukunft. Halte deine Verheißung im Glauben fest – denn ER hat uns verheißen, mit uns zu sein und zu segnen!

Sei mutig und säe! – auch wenn du dich vielleicht gerade wie ein Fremdling fühlst in deinem Leben.

Drei – doch Eins

Wer ist der Heilige Geist?

Vielleicht gibt es über keine Person der Dreieinigkeit Gottes soviel Klärungsbedarf wie über den Heiligen Geist. Doch beginnt unser nicht Verstehen nicht bereits bei der Dreieinigkeit Gottes? Wie kann Gott drei in Einem sein? Wie alles andere auch an Gott, scheint es unseren Verstand zu sprengen. Und ich bin froh darüber – denn Gott erklärbar, wäre nicht wirklich Gott für mich. Mein Leben jemandem anzuvertrauen braucht es, dass ich aufschauen kann, dass ich spüre und erlebe, da ist jemand soviel Größeres.

Darum – ich will Gott gar nicht mehr verstehen müssen!

Eine wunderbare Wesensart der Dreieinigkeit Gottes ist Liebe und Demut. Die Liebe zueinander, die Liebe zwischen Vater, Sohn und Geist ist einzigartig und gekennzeichnet durch Demut. Demut, die vollkommen im Charakter Gottes wiedergegeben wird.

Jeder verweist auf einen anderen.

Der Heilige Geist weist auf Jesus hin.

Wenn der Fürsprecher kommt, den ich vom Vater aus senden werde, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, wird er Zeugnis ablegen über mich.

Joh 15.26

Jesus zeigt den Vater und repräsentiert ihn.

Wenn ihr mich erkannt habt, werdet ihr auch meinen Vater erkennen.

Joh 14.7

Ich habe ihnen deinen Namen kundgetan und werde ihn kundtun, damit die Liebe, mit der du mich geliebt hast, in ihnen sei und ich in ihnen.

Joh 17.26

Der Vater wiederum sagt:

Dies ist mein gelieber Sohn!

Mt 3.17

Der Heilige Geist ermöglicht es uns, den Vater zu hören und den Sohn zu sehen.

Der Fürsprecher aber, der Heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, er wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.

Joh 14.26

In diesem Kreislauf leben Vater, Sohn und Geist – und sind eins. In einem Lied heißt es, drei Personen und doch eins. Ja, der Heilige Geist ist mehr als Wind, als Atem, er ist die dritte Person Gottes. Ein Geheimnis, das ich mehr und mehr verstehen lernen möchte. Mehr noch, ich möchte darin, damit leben lernen. So wie der Heilige Geist bereits in jedem lebt, dessen Leben Jesus gehört, um unser selbst Willen dort ist, so möchte ich auch immer wieder neu seine Kraft, seinen Frieden, seinen Trost, seine Liebe auf meinem Leben sehen und bete darum beharrlich und immer wieder neu, komm Heiliger Geist, ich brauche mehr von dir. Täglich, denn er will auf uns sein, um der anderen willen.

Durch den Heiligen Geist ist die Gegenwart Gottes in uns und auf uns – so empfinde ich Liebe für ihn, genauso wie für Jesus und den Vater. Und das macht mich frei und offen für alles vielleicht Befremdliche, alles Komische, all das, was schwer einzuordnen ist, denn ich kann ihm genauso vertrauen wie dem Vater.

Der Geist der Hoffnung aber erfülle euch mit aller Freude und allem Frieden im Glauben, damit ihr überreich seit in der Hoffnung durch die Kraft des Heiligen Geistes!

Rö 15.13

Vaterherz Gottes

A B B A

Die Menschheitsgeschichte beginnt damit, dass der Vater seinem Kind von seinem Atem abgibt.

Da machte Gott der Herr den Menschen aus Staub von der Erde und blies ihm den Odem des Lebens in die Nase. So ward der Mensch ein lebendiges Wesen.   

1 Mo 2.7 (Luth)

Da bildete Gott, der Herr, den Menschen aus Staub vom Erdboden und hauchte in seine Nase Atem des Lebens; so wurde der Mensch eine lebende Seele.      

1 Mo 2.7 (Elb)

Der erste menschliche Atemzug war gefüllt mit dem Atem Gottes. Darüber nachzudenken lässt meinen Atem stocken. So nah, so eng verbunden, so voll göttlichem Leben.

SO wurde der Mensch eine lebende Seele – mit dem Atem Gottes in sich.

Und dann geschieht die Trennung und der Vater geht auf die Suche. Von diesem Moment an machte sich der Vater auf den Weg, um nach seinen Kindern zu suchen.

Adam, wo bist du?   

1 Mo 3.9

Mensch, …, wo bist du?

Das ist der Ruf eines Vaters. Der Ruf dessen, der nach seinem Kind ruft.

Und dieser Ruf von damals hallt immer noch durch die Welt. Es ist die Frage eines suchenden, liebenden Vaters. Der Vater sucht mich, sucht dich mit seinem ganzen Herzen. Seine Sehnsucht nach uns schwebt über dieser Welt.

Kannst du sie hören? Kannst du seine Liebe hören?

Sie ist auch in ´Song of Songs´, dem Hohen Lied der Liebe, zu hören – doch kann ich es auch glauben?

You are so lovely!

Listen, my radiant one –

If you ever lose sight of me, just follow in my footsteps where I lead my lovers.

Come with your burdens and cares.

Come to  the place near the sanctuary of my shepherds.

My dearest one,

let me tell you how I see you –

you are so thrilling to me.

Passion Translation

We will enhance your beauty,

encircling you with our golden reins of love.

You will marked with our redeeming grace.

Passion Translation

Look at you, my dearest darling,

you are so lovely!

You are beauty itself to me.

Your passionate eyes are like gentle doves

Passion Translation

Yes, you are my darling companion.

You stand out from all the rest.

For though the curse of sin surrounds you,

still you remain as pure as a lily,

even more than all others.

Passion Translation

I have come as you have asked

To draw you to my heart and lead you out.

For now ist the time, my beautiful one.

The season has changed,

the bondage of your barren winter has ended

and the season of hiding is over and gone.

Passion Translation

Can you not discern this new day of destiny

breaking forth around you?

Passion Translation

There is change in the air.

Arise, my love, my beautiful companion,

and run with me to the higher place.

For now is the time to arise and come away with me.

Passion Translation

Let me see your radiant face and hear your sweet voice.

How beautiful your eyes of worship and lovely your voice in prayer.

You must catch the troubling foxes,

that sly little foxes that hinder our relationship.

Passion Translation

Will you catch them and remove them for me?

We will do it together.

Passion Translation

Das ist das Lied, der Ruf des Hirten, des Freundes, des Liebhabers? Dieser Ruf an die Gemeinde und jeden Einzelnen.

Und der Ruf des Vaters, denn der Sohn und der Vater sind eins.

Ihre Leidenschaft ist dieselbe – DU.

Dein Herz, Raum in deinem Herzen.

´These foxes´ sind die Kompromisse, die ich eingehe. Die Ablenkungen. Die Zeiträuber. Dunkelheit, die vom Licht trennt.

Willst du sie entfernen – lass es uns zusammen tun, sagt Jesus.

Vielleicht hast du tatsächlich heute mehr Zeit, Freiraum als sonst. Doch heute genauso wie sonst auch musst du dich entscheiden, wie du diese Zeit füllst. Wir sehen in diesen Tagen, die uns so begrenzen wollen, soviel Kreativität.

Ich möchte dieses Geschenk heute empfangen und gestalten.

Jeden Morgen lege ich die Stücke meines Lebens, meines Herzens auf den Altar und warte auf das Feuer das auf mein Herz fällt und von der Liebe des Vaters erzählt.

Herr, zeig uns den Vater, und es ist uns genug.   

Joh 14.8

Das war das Geheimnis in Jesus – der Vater in ihm, er im Vater und so konnte er zeigen wie der Vater ist.

Du kannst den Vater in Jesus sehen, du kannst ihn in seinem Wort hören, aber du musst dort hingehen. Höre den Ruf des Vaters und gehe.

Sei gesegnet!

Wahre Geschichte

Es gibt eine Geschichte, die Geschichte zu meinem Buch ‚Weites Land – den Weg des Vertrauens gehen‘.

Diese Geschichte erzähle ich bei Lesungen – die momentan ja leider nicht stattfinden können.

Oft sind ja die Wege das eigentliche Ziel. Der Weg dorthin ist das, was mein Leben, was die Geschichte ausmacht. Und so ist mir mein Weg mit diesem Buch sehr kostbar geworden.

Gott hat mich so viel gelehrt dabei, mich wieder einmal erleben lassen, dass sein Wort vertrauenswürdig ist.

Wenn er spricht, dann geschieht es – dann muss es geschehen, denn keines seiner Worte geht verloren.

Ich habe es erlebt.

Und so erzähle ich meine Geschichte. Meine Geschichte mit Gott, meine Geschichte mit meinem Buch. Die Geschichte hinter dem Buch.

Meine Sehnsucht, mein Gebet ist dabei, dass es dich zum Herzen Gottes führt.

Führung

Und der Herr sprach: Fürchte dich nicht und sei nicht verzagt

Josua 8.1

Vor einer Woche habe ich über Josua gepredigt. Sein Leben, das so wegweisend ist, verwurzelt im Vertrauen in Gottes Führung, ausgerichtet auf das Herz Gottes, seine Leitung und dann kommt Josua an den Punkt, wo er fragt, bist du überhaupt auf meiner Seite – ja, wer bist du überhaupt?

Tatsächlich ist das eine Frage, die immer wieder in unserem Leben auftaucht – wer bist du überhaupt, wie bist du überhaupt und wenn ja, wo bist du, Gott?

Es kann uns beruhigen, wenn Leiter wie Josua diese Frage stellen und doch möchte ich mich damit nicht trösten, sondern ich will von ihm lernen. Ich möchte darauf schauen, was dann geschah.

Josua steht vor dem, redet mit dem, der würdig ist, dass du deine Sandalen von dir schmeißt und auf den Boden fällst – und gleichzeitig ist er vor dem, der sagt: fürchte dich nicht, ich bin mit dir! Folge mir!

Josua hatte gelernt, hatte in der Verborgenheit, in der Gegenwart Gottes gelernt, auf Gott zu schauen, hinzuhören und daraufhin loszugehen. Land einzunehmen. Man hat den Eindruck, er weiß, wie es läuft, wie die Dinge zu tun sind, welchen Weg er gehen soll, doch dann gerät er in eine Situation, in Umstände, die alles in Frage stellen. Sogar den in Frage stellen, der mit ihm, der vor ihm ist.

Und während ich immer noch darüber nachdenke, stoße ich auf Worte von Kris Vallotton.

Er hat vor ein paar Monaten über diese Situation gesprochen, weil Gott ihn an einen Traum erinnerte. In diesem Traum ging Gott einen Weg entlang auf dem Menschen standen – er ging zielstrebig und stellte die Menschen, die im Weg waren, zur Seite, bis er vor Kris stand. Diesem sah er direkt in die Augen (so ein Augenblick, der dich gefangen nimmt, deine ganze Aufmerksamkeit packt) und sprach: geh mir aus dem Weg! Während er an ihm vorbei geht spricht er: Nun folge mir!

Was ist das für ein Gott?

Derselbe der zu Josua spricht: Nein!, als Josua fragt, bist du für uns oder gegen uns.

Das ist die falsche Frage. Es geht darum, wo stehst DU. Auf welcher Seite stehst du? Folgst du mir?

Es gibt Zeiten, da geht es nicht darum, ob Gott für oder gegen dich ist. Es geht darum, dass Gott mitten auf dem Weg ist und dich auffordert, ihm zu folgen.

Diese Pandemie ist nicht von Gott. Gott hat sie nicht zum Gericht geschickt, er hat sie nicht geschickt, um selbst darin groß zu werden, aber es ist die Zeit, in der Gott sagt, ich stehe hier, mitten drin, folge mir nun. Ich weiß wohin es geht, auch wenn gerade die ganze Welt orientierungslos ist.

Also geht es gerade nicht um die Frage, ist Gott noch für die Menschen oder ist er jetzt gegen uns.

Wo überhaupt ist Gott gerade in all meinen Umständen.

Welche Maßnahmen sind gerade die Richtigen und stehe ich mit meiner Meinung auf der richtigen Seite.

Die Frage heute ist viel persönlicher: wo steht dein Herz, wer ist Gott für dich?

Sehe ich Gott, sehe ich, wie er souverän in dieser großen Geschichte steht und wie er nun sagt, geht mir hinterher, denn ICH mache Neues. Ich gestalte euren Terminkalender neu, ich plane das nächste Jahr für euch. Ich sorge für euren Urlaub. Ich sorge für deine Arbeit, bringe dich in eine vielleicht neue Berufung. Vielleicht sehen meine Wege anders aus, als sie in deinen Vorstellungen waren, doch ich bin – ich bin inmitten von alledem.

Gott hat lange gewartet, dass wir, das du und ich, unsere Herzen ihm zuwenden, ihm, seiner Stimme uneingeschränkt folgen. Gleichzeitig hat er beständig erlebt, wie wir unsere Wege gehen. Wie wir auf seine Bewegung in unserem Leben oftmals nicht reagiert haben.

Jetzt bewegt sich Gott – und fordert auf, ihm uneingeschränkt hinterher zu gehen. Heute haben wir tatsächlich nicht mehr viele andere Optionen. Wenn wir ehrlich sind, haben wir gerade nicht viel in der Hand. Das ist schwierig, aber für Wege mit Gott auch hilfreich.

Wenn Gott dir sagt, jetzt folge mir, dann muss ich eine Entscheidung treffen – immer. Wenn Gott das in eine Zeit hinein spricht, in der alles entgegengesetzt zu laufen scheint, fordert es sehr heraus. Habe ich vielleicht falsch gehört? Funktioniert Gottes Idee überhaupt? Wer und wo überhaupt ist Gott?

Es ist so ein Punkt, wo du nicht anders kannst, als zu gehorchen, zu folgen und dann erlebst, dass deine Prophetien sich nicht zu erfüllen scheinen. Du schaust die Möbel an und denkst, wann endlich werden sie in meinem Café stehen? Wann endlich wird geschehen, was ich gehört habe?

Und dann scheint es noch schlimmer zu werden. Die ganze Welt steht Kopf. Grundsätzlich nicht der Augenblick, große Pläne zu schmieden. Aber tief innen spüren wir, wenn ich ihm weiter hinterher gehe, gerade jetzt in dieser Zeit, einfach nur hinhöre, hineinhöre – ich weiß, er ist souverän, wenn er entschlossen den Weg entlang geht, kann sich ihm niemand in den Weg stellen. Wie oft lesen wir in der Bibel Geschichten, wo Gott gewartet hat, lange gewartet hat, zugeschaut hat – und dann hat er plötzlich in die Geschichte eingegriffen. Massiv, so, dass die Menschen erkennen mussten, das ist ein Kairosmoment. Ein Moment der Geschichte Gottes. Diese Geschichte ist unabwendbar. Sie wird geschrieben werden. Es gibt souveräne Zeiten im Leben, in der Gott einfach übernimmt. Die Führung übernimmt.

Die Frage ist nicht: bist du für mich, sondern Gott fragt: bist du für mich. Wirst du meiner Leitung folgen? Es gibt diese Zeiten, wo Gott in die Geschichte eingreift. Entscheidend ist dann, wo stehe ich.

Und bin ich bereit wie Joshua, meine Sandalen von den Füßen zu zerren und vor dem auf die Knie zu gehen, der sagt, folge mir nun. Lass all dein Eigenes zurück – folge nur!

Und dabei geht es um die Furcht des Herrn. Um Gottesfurcht. Nicht die Furcht vor Gott, sondern Ehrfurcht – das Erkennen, wer ist Gott und wer bin ich.

Die Bibel lehrt uns, dass die verstärkte Gegenwart Gottes immer eine Furcht vor Gott im Menschen hervorruft. Im Umkehrschluß können wir also sagen, dass Gottesfurcht ein Bewusstsein der Gegenwart Gottes ist.

Manuel Moldenhauer

Vertrauen

Das hörende Herz erwidert die Liebe Gottes!

Martin Schleske

In diesen Tagen gehen wir auf Ostern zu.

Vermutlich mit sehr unterschiedlichen Gefühlen und gleichzeitig haben wir alle dasselbe Gepäck dabei: Umgang und Leben mit einem Virus, der die Welt zu beherrschen scheint.

An einem frühen Morgen habe ich Gott gefragt: Was ist in deinem Herzen, Vater?

Zeig uns dein Herz in diesen Tagen.

Schau auf Golgatha – war die Antwort. Ich habe euch zuerst geliebt und sehne mich nach einer Antwort.

Gott ist ein Gott mit Sehnsucht im Herzen.

Er sehnt sich nach dir. Er wirbt um dein Herz. Und er hat es bereits mit Golgatha getan.

Nur wenige Zeit, bevor Jesus ans Kreuz ging, sagte er den Menschen dies Wort:

Wenn jemand dürstet, der komme zu mir und trinke!

Joh 7.37

Und dann erleben die Jünger den schrecklichsten Tag ihres Lebens – ein Tag von Verlust, Enttäuschung, tiefster Trauer und Verlassenheit. Tiefe Zerbrochenheit aller Träume, die Krise ihres Lebens. Alles umsonst, alles verloren.

Was bedeuten da noch die Worte Jesu?

Woran konnten sie sich festhalten?

Aller Hoffnung beraubt gingen sie in die Isolation, an einen Ort, wo sie sich in ihrer Furcht vor den Juden versammelten.

Auf dem Ölberg hatte Jesus den Jüngern gesagt, sie sollten wachen und beten, doch sie fielen in den Schlaf und waren später tatsächlich nicht bereit für das, was ihnen begegnete.

In einer Übersetzung heißt es, sie waren schlafend vor Traurigkeit.

Manchmal fühlen wir uns wie betäubt von Traurigkeit, Schmerz, Enttäuschung. Es ist ein Kampf, ein Ringen, nicht schläfrig zu werden. Im Gebet, in der Begegnung mit Gott zu bleiben. Aber genau das ist die Zeit, wo wir es so sehr brauchen.

Jesus hat es uns vorgemacht. Er wusste, in Kürze würde er für einen Moment tatsächlich von Gott verlassen sein. Die Sünde der Welt, meine Sünde, würde auf ihm liegen und das würde gleichzeitig bedeuten, dass Gott sich zurückziehen würde von ihm.

Das kostete Jesus über den unsagbaren Schmerz am Kreuz hinaus, auch einen Gebetskampf, von dem es heißt, dass sein Schweiß wie Blutstropfen zur Erde fiel.

Jesus, der die innigste Nähe zum Vater kannte und darin lebte, wusste um den Schmerz darüber, nicht mehr dort sein zu können.

In diesen Tagen kommt mir immer wieder dieses Wort in den Sinn – wache und bete!

Und während ich ringe, ringe um die Aufstehzeit mitten in der Nacht, ringe um meine Kraft dann durch den Tag zu kommen, weiß ich zutiefst, um meine Berufung heute darin.

Wir sind an vielen Stellen schläfrig geworden. Die Umstände, Bequemheit, Enttäuschung, Schmerz, Bitterkeit und Zweifel haben uns schläfrig gemacht. Manch einer von uns ist in seiner Traurigkeit eingeschlafen.

Aber Krisenzeiten sind genau die Zeiten, in denen wir etwas lernen, die uns formen, die Wachstum hervorbringen, Veränderung.

Krisen, Wüste sind Orte, an die wir nicht freiwillig gehen. Die Israeliten haben fiel Zeit in der Wüste verbracht, viel Zeit mit Aufbegehren und Murren.

Sei weise in Wüstenzeiten, d.h es ist gut, zu wissen, woher bekomme ich Wasser, wo habe ich einen Ort, wo ich mich bergen kann, wo finde ich Nahrung und welches Feuer hält mich warm. Enttäuschung kann jedes Feuer erlischen. Sie kann den Blick auf die Treue Gottes versperren. Jesus hatte aufgefordert, dass die die durstig sind, zu ihm kommen sollten. Und kurz darauf war er nicht mehr da. Was macht das mit uns, wenn unsere Hoffnung gestorben ist?

Und dennoch – nach der Dunkelheit kam das Licht, nach dem Tod kam die Auferstehung. Die versprochene Quelle lebensspendenden Wassers, fortwährender Versorgung kam bald danach durch den Heiligen Geist.

Ja, manchmal müssen wir eine Strecke zurück legen in der Wüste, vor allem sehen wir selten, wie lange es dauern wird, doch eines ist gewiss – Gott ist vorher, während und nachher derselbe. Er verändert sich nicht – unabhängig von meinen Gefühlen, unabhängig von meinen Umständen.

Es kostet etwas, an ihm fest zu halten – es kostet Vertrauen, dein Herz anvertrauen.

Doch genau das ist es, was dich verwurzelt, was dir hilft, deine Wurzeln tiefer zu graben, damit du in den Stürmen des Lebens standhalten, damit du in den Wüstenzeiten des Lebens versorgt wirst.

Egal wie deine Umstände gerade sind – mein Gebet ist für dich, dass du Gott weiter vertraust, an ihm festhälst und dein Herz anvertraust – er ist der gute Vater!

Dein Vertrauen erwidert die Liebe des Vaters!

Friede Gottes

Und der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, wird eure Herzen und eure Gedanken bewahren in Christus Jesus.

Phil 4.7

Im Philipperbrief heißt es einen Vers vorher,

Sorgt euch um nichts,…

Keine Sorge in uns zu haben, ist in diesen Tagen eine Herausforderung.

Wenn es nicht um mich selber ist, dann um die, die nicht so geschützt leben können wie ich, die mehr um ihre Existenz bangen müssen, die …

Es gibt wirklich genug Grund, sich zu sorgen. Wir sehen, wir haben das Leben, wir haben die Welt doch nicht so in unserer Hand, wie wir vielleicht dachten.

Das zu erkennen, ist besorgniserregend und gleichsam sehr heilsam.

Die Welt ist zu einem Krisenherd geworden. Das Leben auf dieser Welt ist unsicher geworden. Plötzlich empfinden wir uns verbunden mit der gesamten Welt, denn es sind nicht mehr nur einige, die gerade etwas intensiv erleben, plötzlich ist es die gesamte Welt, die gleiches Erleben teilt. Und obwohl Schrecken darin liegt verbindet es uns auch. In unserer momentanen Isolation sind wir gleichsam weltweit verbunden.

Es heißt momentan, dass die Gefahr der Epidemie der Angst fast größer ist, als der Virus selbst. Was Angst macht mit uns, sehen wir jeden Tag in den Medien.

Und dahinein heißt es in der Bibel, dass unsere Herzen und unsere Gedanken bewahrt werden durch den Frieden Gottes.

Der Friede, der höher als unser Denken, als unser Verstehen ist.

Ein Friede, der sich abhebt von den Nachrichten, den Prognosen, allem menschlichen Erkennen.

Dieser Friede ist eine Person – es ist Jesus selbst, der Friedefürst.

Wenn ich auf ihn schaue, an ihm festhalte, erlebe ich diesen Frieden. Es ist keine Theorie, kein Wunschdenken.

Gestern morgen hatten wir Sorge, ja sogar Angst um unsere Mutter. Sie war seit über einem Tag telefonisch nicht mehr erreichbar (trotz der von uns verordneten Ausgangssperre). Wir wussten nicht, warum sie nicht auf unsere Anrufe reagierte und große Sorge wollte sich ausbreiten. In dieser Zeit des Wartens, Hilfe suchens, erlebte ich diesen Frieden ganz praktisch. Es war nicht ein Wegschieben von Tatsachen oder ein Schönreden – die Unsicherheit um das Leben meiner Mutter war ganz real. Aber genauso real war der Friede, den ich in Jesus haben durfte.

Und die Freude, als ein Nachbar feststellte, dass ihr Telefon auf stumm gestellt war.

In diesen Tagen wird immer wieder der Zukunftsforscher Matthias Horx zitiert.

Mich hat sein Artikel über die Zeit nach Corona begeistert.

Er redet davon, dass es als Gegenstück der Prognose die Regnose gibt. Ein Zurückschauen von einem Ort der Zukunft auf heute. Was wird wie geschehen sein, geworden sein.

Und dann beschreibt er, wie sich das, was wir heute schon als positive Veränderung unserer momentanen Lebensstile erleben, fortgesetzt hat, was daraus geworden ist.

Es ist das, was ich auch sehe und woran ich festhalten möchte.

Ich wüsche mir, für mich selbst, dass das was sich momentan verlangsamt, vereinfacht, erhalten bleibt, ja noch mehr wird, auch wenn die Krise eines Tages überstanden sein wird.

Und ich wünsche mir das nicht nur für mich, sondern für die Menschheit. Dass wir lernen aus diesen Tagen. Dass wir das Gute daraus weiter mitnehmen.

Und gleichzeitig höre ich um mich herum die Stimmen die sagen, niemals wird das gelingen, die Menschheit lernt nicht aus ihren Fehlern.

Das ist der Punkt, wo mir entweder die Hoffnung geraubt wird oder ich daran festhalte und damit vor Gott komme. Dort, an seinem Herzen schaue ich hin, höre ich hin, verbinde ich mich mit seinen Gedanken, seinem Herzen.

Und dort erkenne ich, das, was dieser Zukunftsforscher tut, ist, sich an den Ort zu stellen, wo Gott steht, von wo aus Gott Hoffnung, Zukunftsglaube, Freude in unser Leben hinein spricht.

Prophetie ist letztendlich, dass Gott aus einem Ort in der Zukunft heraus spricht in unser Heute hinein. Er sieht, er spricht, was dort sein kann, soll, wird.

Das ist Prophetie die zur Ermutigug, Auferbauung ist. Sie sät Hoffnung in mein Herz. Lässt Glauben wachsen, lässt mich festhalten. Von diesem Ort aus bete ich, kann ich Hoffnung bringen zu Menschen. Und so will ich weiter daran festhalten, dass wir gerade in einem historischen Moment leben, ein Moment, der meine Geschichte und die der Menschheit verändern kann. Ein Momemt, der zu einem Reset wird – wir haben die Chance, manches noch einmal neu, besser zu leben. Unsere Prioritäten ordnen zu lassen.

Lasst uns hinhören, was Gott heute sagt. Was er in unser Heute hinein spricht.

Unsere Geschichte, die Geschichte dieser Welt hat begonnen, weil Gott gesprochen hat. Seine Worte sind Kreativität. Sie rufen das Leben hervor. Sie rufen Neues hervor. Schönheit.

Ich werde ihn weiterhin aufsuchen – den Ort, wo Gott spricht!

Wo ich das Gute über das Leben höre. Frieden, Heilung, Trost, Zuversicht, Hoffnung.

Sein Friede, ER selbst, sei mit dir!

Save and Secure

When you sit enthroned under the shadow of Shaddai, you are hidden in the stregth of God Most High. He´s the hope that holds me and the Stronghold to shelter me, the only God for me, and my great confidence.

Psalm 91. 1+2

Schau auf Jesus! Komm mit deiner Not zu ihm!

Das stand am Ende meines letzten Bloges.

Wie sehr brauchen wir das heute.

Ich will dich heute ermutigen. Ermutigen, weil wir in einer Zeit sind, die so wohl keiner erwartet hatte und uns sehr herausfordert. In unserem Land ist es eigentlich nicht möglich, die Augen davor zu verschließen.

Das Erleben um den Virus fordert heraus, von sich weg zu schauen, nicht nur das eigene Leben zu sehen, sondern zu sehen, wie es eingebunden und abhängig ist von dem großen Ganzen. Von der Geschichte Gottes mit uns Menschen.

Wir sind heute nicht nur für uns verantwortlich, sondern gerade auch für die, die um uns sind. Und das umspannt die ganze Welt.

Bill Johnson sagt,

manchmal ist es dunkel, weil ER so nahe ist. Die Dunkelheit ist das Zeugnis seiner Nähe.

Diese Hoffnung haben wir heute, wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt, im Schatten des Allmächtigen, der ist IHM ganz nahe. Du bist zugedeckt von seinen Flügeln, er ist deine Burg, deine Zuflucht. Dein Schutz.

Ich habe Hoffnung, nicht weil ich die Augen schließe, aber ich suche sehr gezielt aus, mit was ich mich versorge. was ich in meine Gedanken und in mein Herz lasse.

Diesen Schutz brauche ich, um meine Seele führen zu können. Ich brauche es, dass der Input von Gottes Wort größer ist, als Information über die Situation. Was mich ausgerichtet hält, sind die Verheißungen Gottes.

Und – es ist schwer zu erklären angesichts der Umstände. Ohne die große Not wegreden zu wollen, in denen heute auch Menschen stehen, ohne die Sorge, die sich auch in mein Herz schleichen will, klein zu reden – aber über all dem empfinde ich eine tiefe Ruhe, einen Frieden über dieser Welt.

Freude ist darüber in meinem Herzen, weil ich zutiefst glaube, dass die Stimme Gottes über dieser Welt ist, dass ER seine Kinder nach Hause ruft. Kommt zurück zu mir, an mein Herz, in meine Versorgung.

Jetzt, wo all unser Planen zutiefst gestört wurde, wir in unserem Rennen ausgebremst sind, wo wir buchstäblich zurückbeordert werden in die Verborgenheit – hier ist unsere große Chance. Hier kannst du IHN finden, denn hier wartet er auf dich.

Zutiefst empfinde ich die Not von Menschen, die nun ausgebremst sind, wo Familien begrenzt sind auf kleine Räume, Wege finden müssen, um dies zu gestalten – viele Tränen weine ich über diese Situationen, bete um Hoffnung und Vertrauen und verspüre gleichzeitig, die Sehnsucht und Liebe Gottes:

Kommt zu mir!

Seid still und erkennt, dass ich Gott bin!

Psalm 46.11

Es ist mein inniges Gebet, dass wir nicht mehr von IHM davonlaufen. Dass wir hinschauen, hinschauen, uns rufen lassen und Antwort geben.

Welche Hoffnung hast du heute sonst, wenn nicht in IHM!

Es sind in den vergangenen Wochen wunderbare Lieder geschrieben und veröffentlich worden. Lieder die geschrieben wurden für diese Zeit ohne bereits von dieser Zeit zu wissen.

Und nun haben sie eine große Relevanz, trösten, sprechen von Verheißung, lassen hinschauen auf Gott, auf den, der ALLES in Händen hält – gerade jetzt! Umgib dich mit diesen Verheißungen, mit Zuversicht, Vertrauen.

ER wird Schönheit aus Asche hervorbringen. Vor 1 1/2 Jahren habe ich in Californien gesehen, wie in einem völlig abgebrannten Gebiet, der Brand lag gerade 4 Wochen zurück, helles Grün neben den verbrannten Zweigen hervorbrach und heranwuchs.

Siehe, ich wirke Neues, jetzt sprosst es hervor!

Jes 43.19

Siehe, das spricht davon, schaue hin, achte darauf, richte dich auf das Wachsen, auf das Leben aus – gerade jetzt, wo du auch viel auf Zerstörung schauen kannst. Fülle dein Herz mit der Hoffnung, der Zuversicht und der Kraft vom Himmel!

Sei getrost!