beten und fasten.

Vielleicht kannst du dir hier etwas Gutes in dein Wochenende mitnehmen.

Es ist ein kleiner Einblick in meine Predigt vom kommenden Sonntag in der Vaterhausgemeinde in Nürnberg.

Daniel war einer, der betete und fastete.

Er war einer, von dem es heißt :

Daniel, du vielgeliebter Mensch!

Er hat sich das nicht durch Fasten und Beten verdient. Aber Fasten und Beten brachte ihn in die richtige Position. Es richtete sein Herz aus, ungeteilt, Gott vertrauen zu können.

Daniels radikale Hingabe wurde sichtbar in seiner Weise, zu beten, zu fasten und damit zu vertrauen.

Die Liebe Gottes zu uns ist so radikal geworden dort am Kreuz – wie ist deine Antwort darauf?

Willst du radikal zurück lieben und das auch durch Gebet und Fasten sichtbar werden lassen?

Es ist Zeit, mit ganzem Herzen Gott zu suchen – als radikale Antwort auf seine Liebe!

Sei gesegnet mit Sehnsucht, IHN zu suchen!

Gebet

Damals, vor nun 5 Jahren, fühlte ich mich gefangen in meinen Ängsten und empfing gleichzeitig einen Ruf. Den Ruf, mehr und mehr für Menschen zu beten, die Gott mir zeigt.

Es wird einfach in mein Herz gelegt und meine Worte von früher, ich sei keine Beterin, werden damit komplett auf den Kopf gestellt.

img_1506.jpgBeten ist so einfach geworden, weil es einfach die Begegnung mit Gott, das andauernde Gespräch mit ihm ist. Alles zu ihm bringen. Das Sein vor ihm. Eintauchen in die Stille vor Gott und hören, was geschieht. Fürbitte bedeutet dann, dass wir Gott so nahe kommen, dass wir über die Person, für die wir beten, so denken wie Jesus.

Die Arbeit eines Priesters findet im Heiligtum statt, am Ort des Gebets, der Begegnung mit Gott. Dazu sind wir als königliche Priesterschaft alle berufen. Und während ich dort sitze sät Gott selbst in mein Herz hinein Worte der Vergewisserung, der Liebe, der Treue, der Kraft, des Trostes.

Denn die Augen des Herrn schweifen über die Erde, um sich an denen mächtig zu erweisen, deren Herz ihm ungeteilt gehört.  2 Chr 16.8

Dieses Wort berührt zutiefst mein Herz. Die einzelnen Worte haben so eine Schönheit und Macht. Mir vorzustellen, wie Gottes Augen umherschweifen, wie er Ausschau hält, das bewegt mich ganz tief und es gehört auch heute noch zu meinen Lieblingsworten.

img_1595.jpgErwählung, Berufung, sie bleibt durch all meine Ängste hindurch, doch die erste Berufung ist immer an sein Herz. Das soll ihm ungeteilt gehören. Ungeteilt heißt, es ist nichts anderes mehr dort, was mehr Gewicht hat als er. Es wird ein Stück weit wie von alleine so, weil er mich ergriffen hat. Er hat mich zuerst geliebt. Gott hat mich ergriffen, ganz und gar. Auch mit dem Laden-Cafe.

Ich kenne deine Werke. Siehe, ich habe vor dir eine Tür aufgetan, die keiner wieder schließen kann. Du hast zwar nur wenig Kraft, aber du hast mein Wort bewahrt und meinen Namen nicht verleugnet.  Off 3.8

Das Bild von der offenen Gartentür und dieses Wort begleiten mich die nächsten Jahre, eigentlich bis heute. Ich habe sie in meinem Herzen bewahrt und immer wieder rufe ich sie mir in Erinnerung, auch vor Gott.

Richte deinen Blick auf meine Welt, auch wenn sie für dich noch nicht sichtbar ist. Denn das Sichtbare vergeht, doch das Unsichtbare bleibt.

Ich erlebe es mit einem dankbaren Herzen, dass Gott immer wieder seine Worte so treu in mich hineinlegt. Mich vergewissert. Es rüstet mich aus, dem, der immer wieder Gedanken und Gefühle der Angst und Unzulänglichkeit in mich hineinsäen möchte, etwas entgegen zu setzen.

Es gibt Tage, da empfinde ich das, was ich gesehen habe, unlogisch, sinnlos und ich muss Gottes Gedanken ganz bewusst hervorholen, davorstellen. Muss mich an dem festhalten, was für einen Augenblick sichtbar, hörbar war.