Vorankündigung 3.0

Hier ist es – zumindest das Cover!

Gerade ist es im Druck und wird Ende der Woche ausgeliefert.

Ja – ich bin aufgeregt!

Und ich freue mich und gleichzeitig macht es mich unsicher. Geschriebenes, Gedrucktes ist angreifbar, es kann vereinen oder trennen. Es macht angeifbar.

Aber, ja, die Freude überwiegt.

Hier einen kurzen Einblick, um was es in ‚HINENI‘ geht.

Jetzt ist die Zeit. Gott bereitet den Weg. Glaube ist im Jetzt.

Wie führt Gott Menschen?

Wie zeigt er sich darin?

Was wird er den Menschen auf diesem Weg?

Und was verändert sich dadurch in ihnen?


‚HINEN‘ („Hier bin ich!“) ist der mächtige hebräische Ausdruck, um unsere Präsenz und Achtsamkeit auszudrücken und die Bereitschaft, wirklich in die Begegnung mit Gott zu gehen.


Es ist Zeit, Gottes Stimme auch im Unbekannten zu hören und uns von ihr herausrufen zu lassen wie einst Abraham, Mose, Maria und andere Menschen der Bibel.


‚HINENI‘ macht Mut und gibt Hoffnung auch für die herausfordernden Zeiten des Lebens.

Auf unseren Vertrauenswegen erkennen und erleben wir, dass Gott JAHWE ist, der Allmächtige, der ICH BIN!
Er ist es wert, dass wir ihm vollkommen vertrauen – denn er ist der wirklich gute Vater!

Sind wir bereit, uns von ihm unterbrechen zu lassen, ihm zu begegnen, vor ihm zu stehen und zu sagen:

‚ H i e r b i n i c h ‚ ?

Glaubensschritt

Der Café-Gedanke blieb gegenwärtig. Zur gleichen Zeit wie der Besuch bei der Bürgermeisterin und der ersten Bürgerwerkstatt hatte mein Lieblingscafé auf der anderen Seite von Nürnberg einen Aushang, dass es schließen muss.

Ich lese es, als ich eines Tages mit meiner Mutter dort bin.

Habe den Impuls, mit der Besitzerin zu reden und erzähle ihr von meinem Traum, doch die Entfernung mache eine Übernahme unmöglich. Allerdings hätte ich Interesse an ihrer Einrichtung.

IMG_1597

Von Anfang an hatte ich diese Einrichtung geliebt und tatsächlich bekomme ich Ende des Monats die Nachricht, dass sie nun zum Verkauf angeboten wird.

In diesem Moment ist mir völlig bewusst, dies niemals bezahlen zu können, doch es ist auch dieser Gedanke in mir und verfestigt sich in den nächsten Tagen, manchmal braucht es einen Schritt des Glaubens, bevor etwas in die Wirklichkeit kommen kann.

Mark Batterson schreibt, das Zelt der Begegnung war immer in Bewegung und zeigt uns, dass wir darauf achten sollen, wohin Gott zieht, wenn er neues Land urbar machen möchte.

img_1234-kopie.jpg

Pflüget ein Neues, solange es Zeit ist, den Herrn zu suchen.   Hos 10.12

Immer wieder geschah es in intensiven inneren Auseinandersetzungen, dass Gott mich die letzten Monate in eine Sache geführt hatte und so geschah es auch diesmal.

Es geht, egal wohin ich denke, lese, schaue um Schritte im Glauben. Die Bibel ist voll davon. Nichts wurde, ohne dass vorher jemand im Glauben etwas getan hatte.

Warum hatte ich das nie zuvor so extrem gesehen, gehört. So selbstverständlich. Das ist der göttliche Weg. Und darin werde ich nun bestärkt, vergewissert, von Gott selbst. Ich spreche kaum mit Menschen darüber, da ich weiß, wie schwer das nachvollziehbar ist.

Da ich das Geld für die Möbel nicht habe und auch die Zustimmung meines Mannes brauche, wird das zu meinem Gebet: dass mein Mann diesen Glaubensschritt mitgehen kann und dass Gott uns das Geld dafür gibt.

Ich lese in diesen Tagen, dass sich im Beter der Raum öffnet, der Gott zu handeln erlaubt, ohne die menschliche Freiheit zu verletzen. Die Veränderung an einem Menschen verändert somit, was Gott dadurch in der Welt tun kann. Nachdem wir Sturm gebetet haben kommt der Moment, wo wir anfangen müssen, etwas zu tun. Wir müssen einen Glaubensschritt gehen, und dieser erste Schritt ist immer der schwerste, doch wenn wir wollen, dass Gott etwas bewegt, müssen wir uns manchmal zuerst bewegen.

Der Glaube ist das Vertrauen darauf, dass das, was wir hoffen, sich erfüllen wird, und die Überzeugung, dass das, was man nicht sieht, existiert.   Hebr 11.1

Als ich das 11. Kapitel des Hebräerbriefes lese, bin ich wieder einmal begeistert von den Glaubenshelden der Bibel. Es ermutigt mich so sehr.

Weiten Raum schaffst du meinem Schritt, und meine Knöchel wanken nicht.  Ps 18.37

Je länger dieser Gedanke vom Kauf der Einrichtung in mir ist, umso größer wird der Wunsch danach, diesen Schritt wirklich zu gehen.

Wahrer Glaube übertritt immer die Grenze der Möglichkeiten.

Ich weiß, mein Glaube gibt Gott Raum. Gibt Gott den Raum, die Dinge zu tun, die er tun möchte.

23Mai2014 054 - KopieAls ich meinen Mann wegen der Cafe-Einrichtung frage, ob es für ihn ein Weg sein kann, ein Glaubensweg, den er auch mitgehen kann, ist seine Antwort, es reiche ihm wenn ich den Glauben dafür hätte.

Ich weiß, es ist nicht einfach, mit zu glauben, aber es ist für mich eine gute Antwort. Er wird hinter mir stehen, auch wenn er noch nicht das sehen kann, was ich sehe.