Vorankündigung 3.0

Hier ist es – zumindest das Cover!

Gerade ist es im Druck und wird Ende der Woche ausgeliefert.

Ja – ich bin aufgeregt!

Und ich freue mich und gleichzeitig macht es mich unsicher. Geschriebenes, Gedrucktes ist angreifbar, es kann vereinen oder trennen. Es macht angeifbar.

Aber, ja, die Freude überwiegt.

Hier einen kurzen Einblick, um was es in ‚HINENI‘ geht.

Jetzt ist die Zeit. Gott bereitet den Weg. Glaube ist im Jetzt.

Wie führt Gott Menschen?

Wie zeigt er sich darin?

Was wird er den Menschen auf diesem Weg?

Und was verändert sich dadurch in ihnen?


‚HINEN‘ („Hier bin ich!“) ist der mächtige hebräische Ausdruck, um unsere Präsenz und Achtsamkeit auszudrücken und die Bereitschaft, wirklich in die Begegnung mit Gott zu gehen.


Es ist Zeit, Gottes Stimme auch im Unbekannten zu hören und uns von ihr herausrufen zu lassen wie einst Abraham, Mose, Maria und andere Menschen der Bibel.


‚HINENI‘ macht Mut und gibt Hoffnung auch für die herausfordernden Zeiten des Lebens.

Auf unseren Vertrauenswegen erkennen und erleben wir, dass Gott JAHWE ist, der Allmächtige, der ICH BIN!
Er ist es wert, dass wir ihm vollkommen vertrauen – denn er ist der wirklich gute Vater!

Sind wir bereit, uns von ihm unterbrechen zu lassen, ihm zu begegnen, vor ihm zu stehen und zu sagen:

‚ H i e r b i n i c h ‚ ?

Vorankündigung 2.0

Diese Tage sind für mich sehr emotional.

Das liegt an der Jahreszeit und den Gefühlen, die damit für mich einhergehen.

Es liegt an den weltweiten Umständen, der vielen sicht- und hörbar werdenden Not.

Es liegt an der persönlichen Not einzelner Menschen, denen ich mich verbunden fühle.

Es liegt an dem, was in unseren persönlichen Alltag in diesen Tagen hineinstürmt.

Es liegt daran, dass ich meinen Sohn und Schwiegertochter schon so lange nicht mehr sehen konnte.

Es liegt daran, dass vergangene Woche mein Buch aus dem Lektorat kam, ich es bearbeitet habe, ein letztes Mal durchlas und dann an den Verlag zurückschickte; in Kürze werde ich es gedruckt in Händen halten.

Seitdem ich es im Lektorat wusste, habe ich nicht mehr hinein gelesen. Jetzt wieder darin einzutauchen hat mich überwätigt. Das mag befremdlich klingen, wenn jemand so über das eigene Geschriebene spricht, aber ich sehe so sehr Gottes Herz, Gottes Handschrift dort auf dem Papier, seine Gnade und Barmherzigkeit mit mir, mit uns Menschen – Hoffnung macht sich in meinem Herzen breit und das überwältigt mich!

Es hat mich , wie schon beim Weiten Land berührt, wie behutsam und weise die Lektorin mit meinem Geschriebenen umgegangen ist.

Und so bete ich nun, dass es dorthin gelangt, wo Herzen bereit sind dafür. Dass es Leben, dass es Menschen verändern wird. Dass es das tun wird, wozu es berufen ist.

Dies Buch soll helfen, sich tiefer auf Gott einzulassen, denn es ist Zeit, die Gegenwart Gottes zu suchen und uns unterbrechen zu lassen, hinzuhören, hinzuschauen und bei Ihm zu verweilen, bis ER Zugang findet in unser Herz, denn ER möchte uns mit Seinem Herzen verbinden und uns Anteil geben an SEINEN Gedanken und Gefühlen für die Menschen.

Es ist Zeit, uns von den brennenden Büschen, die nach unserer Aufmerksamkeit suchen, unterbrechen zu lassen. SEINE Stimme ruft uns heute genauso heraus, wie einst Abraham, Mose, Josua, Elia,…

Dies Buch erzählt davon, wie Gott in das Leben von Menschen tritt und sie in ein weites, neues Land, von ihren Umwegen zurück in ihre eigentliche Berufung bringt und sie lernen, dem zu vertrauen der sie führt und sich ihnen darin zu erkennen gibt.

Auf ihren Vertrauenswegen erkennen und erleben sie, dass Gott JAHWE ist, der Allmächtige.

Er ist der, der führt, der Wunder tut, der Seine Versprechen hält, der das Licht in der Dunkelheit ist.

Er ist wert, dass man Ihm vollkommen vertraut – denn Er ist der wirklich gute Vater!

Ich liebe Herzensbücher – damit meine ich nicht Romane, sondern Bücher, die am Herzen Gottes entstanden und vom Herzen Gottes her geschrieben sind. Ein solches Buch soll es sein.

Herzliche Buchempfehlung!

Warten

Gewartet. Ausschau gehalten.

Manchmal geht es uns wie Habakuk. Gott ruft uns auf, hinzuhören, hinzuschauen, schenkt dann eine Verheißung und dann sollen wir warten, ausharren – doch es kommt und manchmal dann auch ganz schnell. So schnell, dass es sich anfühlt, als würde es uns überrollen.

So kommt meine Seele gerade gar nicht recht hinterher.

Ich begann diesen Blog, weil Gott mir gesagt hatte,ich solle meine Geschichte aufschreiben. Aufschreiben, was er mich die vergangenen Jahre über gelehrt hatte. Es half mir hier zu schreiben, in dem Wissen, irgendwo kommt es an, irgendwo wird es gelesen. Plötzlich hatte ich dabei Menschen vor Augen. Gleichzeitig wusste ich, das ist eigentlich nicht das, was ich tun sollte, was Gott mir aufgetragen hatte. Vor einem Jahr, im Oktober begann ich noch einmal neu zu schreiben, schrieb drei Monate lang im Verborgenen, bevor es im Januar fertig wurde und bereit war, an einen Verlag geschickt zu werden. Es war ein Schritt, ein großer Schritt im Vertrauen. Vertrauen in Gottes Auftrag, seinem gesprochenen Wort, Vertrauen darin, dass er vollendet, was er begonnen hat. Diese Glaubensschritt sind für mich herausfordernd, waren es all die vergangenen Jahre, aber genau diese Schritte sind und waren es, die mich näher an Gottes Herz gebracht haben, die mich tiefer gehen lassen, die mein Leben schön machen und die Fülle Gottes hineingeben.

Und oft ist es dann so, dass wir warten müssen. Ausharren, uns an seinen Worten festhalten. Zum Himmel schreien. Danken, für das, was noch nicht sichtbar ist. Was wir mit himmlischer Hoffnung erhoffen. Himmlische Hoffnung die mehr als nur ein Wünschen ist. Himmlische Hoffnung, die erwartet, was sie noch nicht sieht.

So habe ich gehofft und geglaubt.

Und nun kam die Nachricht vom Verlag – und alles geht ganz schnell. Zu schnell für meine Seele, die spätsommerliche Gefühle in sich trägt und den herannahenden Herbst schon erahnt.

In diesem Gefühlswirbelwind hieß es letzte Woche, Zitatquellen suchen, Bibelstellen prüfen, Fehler ausbessern, mit der Lektorin telefonieren – und es in allem kaum fassen können. Was ich, seitdem ich zu schreiben begonnen hatte, immer wieder getan habe, tue ich auch jetzt – beten, dass Gottes Geist durch dieses Buch Menschenherzen berühren, weich machen und verändern kann. Mein Buch erzählt von der Güte Gottes, die sich in unserem Leben immer wieder erweisen möchte.

Es lohnt sich, diesem Gott von ganzem Herzen zu vertrauen – auch wenn es sich manchmal lange hinzieht. Er ist treu!